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Junge in Gundelfingen überrollt - Gericht stellt Verfahren ein | BR24

© BR / Sylvia Bentele

Das Strafjustizzentrum in Augsburg.

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    Junge in Gundelfingen überrollt - Gericht stellt Verfahren ein

    Der Vorfall hat im vergangenen Sommer bayernweit viele Menschen bewegt: Eine Autofahrerin übersah auf einem Parkplatz im nordschwäbischen Gundelfingen einen Buben und überfuhr ihn. Jetzt wurde das Verfahren gegen die Ordensschwester eingestellt.

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    Gut ein halbes Jahr nach dem Unfalltod eines einjährigen Buben im nordschwäbischen Gundelfingen ist die juristische Aufarbeitung abgeschlossen. Wie ein Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft sagte, haben die Ermittler das Verfahren gegen die Fahrerin eingestellt. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung seien beendet.

    Fahrerin hat Entschädigung an Hinterbliebene gezahlt

    Von einer Anklage-Erhebung sei abzusehen, weil die Unfallverursacherin der Familie des Kindes eine Entschädigung im Sinne des Täter-Opfer-Ausgleichs gezahlt habe. Zudem arbeite die Ordensschwester seit ihrer Jugend im Dienste von Menschen. Eine Bestrafung per Gerichtsurteil sei deshalb unnötig, so die Staatsanwaltschaft. Dieser Argumentation sei auch das Gericht gefolgt.

    Bub starb einen Tag nach dem Unfall in Klinik

    Im vergangenen Sommer hatte die damals 78-Jährige den Jungen auf einem Parkplatz in Gundelfingen übersehen und mit ihrem Wagen überrollt. Die Mutter musste das Geschehen aus der Nähe mit ansehen. Der Bub starb einen Tag später in einem Krankenhaus.

    (mit dpa)

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