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Jugendkriminalität in Würzburg: 57 Personen identifiziert | BR24

© picture-alliance/dpa

Polizeifahrzeuge (Symbolbild)

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    Jugendkriminalität in Würzburg: 57 Personen identifiziert

    Die Würzburger Polizei hat 57 Jugendliche identifiziert, die einzeln oder gemeinschaftlich Straftaten begangen haben sollen. Ein 16-jähriger Syrer sowie ein 16-jähriger und ein 17-jähriger Deutscher befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

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    Die Polizei untersucht mit einem eigens gegründeten Ermittlungsteam Straftaten und Ordnungsstörungen, die seit Juni 2019 von insgesamt 57 Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Innenstadt begangen wurden. Dabei handelt es sich um gemeinschaftlich begangene Taten wie etwa gefährliche Körperverletzung, Raub, Diebstahl oder Einbruch und darüber hinaus um von Einzelpersonen begangene Taten wie etwa Beleidigungen, Sachbeschädigungen oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

    Haftbefehle gegen 16-Jährigen und 17-Jährigen

    Am 29. August durchsuchten Ermittler die Räume eines 16-jährigen Syrers, der gemeinsam mit anderen Jugendlichen am Würzburger Hauptbahnhof zwei Jugendliche erpresst und um ihr Geld gebracht haben soll. Ihm wird außerdem Körperverletzung vorgeworfen. Ein 17-jähriger Deutscher wurde am 10. September wegen Einbruchs verhaftet. Er soll einen Kiosk am Unteren Markt aufgebrochen haben. Außerdem wird ihm zusammen mit dem 16-jährigen Syrer räuberische Erpressung vorgeworfen sowie versuchte Gefangenenbefreiung.

    16-Jähriger in Untersuchungshaft, 18-Jähriger wieder frei gelassen

    Mitte September wurde ein 16-jähriger Deutscher verhaftet. Ihm wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll im Juni in der Oberen Johannitergasse einen 20-Jährigen angegriffen haben. Am 10. Oktober wurde ein 18-jähriger Pakistani verhaftet. Er soll Anfang Juli einen 20-Jährigen auf den Kopf geschlagen haben. Dieser Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.