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Jugendklimakonferenz: Hitzige Diskussionen, konkrete Forderungen | BR24

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Unter dem Motto "Fridays for Future" protestieren Jugendliche auf der ganzen Welt für mehr Klimaschutz. Als Reaktion darauf lud der Umweltminister zu zwei "Jugend-Klimakonferenzen" ein, eine davon in Erlangen.

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Jugendklimakonferenz: Hitzige Diskussionen, konkrete Forderungen

Weniger Plastik, weniger Verpackungen und ein kostenfreier Nahverkehr – das sind die Forderungen, die in der ersten Jugendklimakonferenz an Bayerns Umweltminister Glauber gestellt worden sind. Die Diskussionen waren mitunter hitzig.

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Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) bezeichnete die mehrere Stunden dauernde Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern in Erlangen als sehr dynamisch. Er sehe es als seine Aufgabe an, die Wünsche und Forderungen der Jugendlichen ins Kabinett und in den Landtag zu bringen. Konkrete Versprechungen wollte er den 180 Schülerinnen und Schülern aus ganz Nordbayern nicht machen. Er sei auch an Ressortabstimmungen und andere politische Prozesse gebunden, so Glauber.

Hitzige Diskussionen

Nach Angaben von Teilnehmern waren die Diskussionen zum Teil recht hitzig. Ben Wirth vom bayerischen Landesschülerrat sagte selbstkritisch, die Schülerinnen und Schüler seien sich oft untereinander nicht einig gewesen. Eine klare Position gegenüber dem Umweltminister sei so nicht möglich gewesen. Glauber selbst kam bei den meisten Jugendlichen gut an. Sie habe sich zu keinem Zeitpunkt von oben herab behandelt gefühlt, sagte eine Schülerin.

Zweite Jugendklimakonferenz in München

Am kommenden Freitag (05. April 19) findet eine weitere Jugendklimakonferenz in München statt. Die Bewegung "Fridays for Future" hat in Erlangen angekündigt, trotz des Dialogs mit dem Minister freitags weiter demonstrieren zu wollen. "Solange nur geredet wird und sich nichts ändert, machen wir weiter", sagte der Erlanger "Fridays for Future"-Sprecher Florian Fischer dem Bayerischen Rundfunk.