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Jérôme Boatengs Wade, Klaus Eders heilende Hände

Die "Wade der Nation" hat gehalten: Jérôme Boateng traf zur 1:0 Führung im EM-Achtelfinale gegen die Slowakei. Dass der Abwehrchef überhaupt auf dem Platz stehen konnte, ist auch ein Verdienst des Physiotherapeuten Klaus Eder aus Donaustauf.

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Die riesige Freude von Jérôme Boateng über den Premierentreffer entlud sich in einem gigantischen Jubelsprung. Der Abwehrchef sprintete nach seinem Führungstor im EM-Achtelfinale zur Trainerbank und schloss Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Physio Klaus Eder in seine kräftigen Arme. Die beiden hatten den verletzten Weltmeister in bangen Tagen vor dem Spiel gegen die Slowakei (3:0) behandelt und diesen starken Auftritt des Anführers erst möglich gemacht.

Gegen Nordirland angeschlagen ausgewechselt

"Die letzten Tage haben die Physiotherapeuten Vollgas gegeben, ohne sie hätte ich nicht spielen können", erklärte Boateng. Der 27-Jährige durfte sich bei seiner Auswechslung in der 71. Minute dann Extra-Beifall abholen. "Die Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme. Ich musste nichts riskieren." Ecke, abgewehrt, aus dem Hintergrund müsste Boateng schießen, Boateng schießt - und dessen erstes Nationalmannschaftstor im 63. Länderspiel war nach acht Minuten der Partie am Sonntag in Lille perfekt. Beim wuchtigen Rechtsschuss hielt die rechte Wade wie in der gesamten Partie. Die Verletzung hatte ihn beim 1:0 im Gruppenfinale gegen Nordirland zur Auswechslung und danach zu einer Trainingspause gezwungen.