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Josefskrankenhaus in Regensburg übt Pandemie-Alarm | BR24

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Ein Szenario, in dem ein Ebola-Patient in die Notaufnahme kommt: Das wollen Mitarbeiter am Krankenhaus St. Josef zusammen mit dem Malteser Rettungsdienst in Regensburg. Dargestellt wird der Patient von einem Mitarbeiter der Malteser.

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Josefskrankenhaus in Regensburg übt Pandemie-Alarm

Ein Szenario, in dem ein hochansteckender Ebola-Patient in die Notaufnahme kommt: Das wollen die Mitarbeiter der Notaufnahme des Krankenhauses St. Josef in Regensburg mit dem Malteser Rettungsdienst üben. 70 Personen sind an der Übung beteiligt.

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Ein Patient mit Symptomen des Ebola-Virus kommt von einem Afrika-Besuch zurück und stellt sich in der Notaufnahme des Josefskrankenhauses im Regensburger Osten vor: Das ist das Szenario, mit dem die Krankenhausmitarbeiter heute bei einer Übung konfrontiert werden. Dargestellt wird der Patient von einem Mitarbeiter des Malteser-Rettungsdienstes, sagt Sylvia Pemmerl, stellvertretende ärztliche Leiterin der Notaufnahme.

Regulärer Betrieb während der Übung nicht beeinträchtigt

Während der Übung gehe der reguläre Betrieb der Notaufnahme weiter, hieß es im Vorfeld. Patienten sollen dann in der alten Notaufnahme behandelt werden. Es gibt Lotsen, die den Klinikbesuchern bei der Orientierung helfen sollen.

Mehr als 70 Teilnehmer

Insgesamt sind an der Pandemieübung, die alle zwei Jahre stattfindet, etwa 70 Personen beteiligt. Unter anderem rückt eine Sondereinsatzgruppe des Malteser-Rettungsdienstes mit sechs bis acht Fahrzeugen an. Die Gruppe ist für den Transport der hochgradig ansteckenden Patienten in eine Fachklinik zuständig. Auch die Regensburger Berufsfeuerwehr ist im Einsatz und hilft, das Krankenhauspersonal und die Klinikräume zu dekontaminieren.

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