Lebt die alte Generation zu Lasten der Jungen? Wie kann es besser gehen? Darüber diskutiert "jetzt red i" aus Unterföhring.
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Lebt die alte Generation zu Lasten der Jungen? Wie kann es besser gehen? Darüber diskutiert "jetzt red i" aus Unterföhring.

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"jetzt red i" live: Klima, Schulden, Rente - Zukunft geklaut?

Viele junge und ältere Menschen fühlen sich von der Politik vernachlässigt. Steht unsere Gesellschaft vor der Zerreißprobe? Lebt die alte Generation zu Lasten der Jungen? Wie kann es besser gehen? Darüber diskutierte "jetzt red i" aus Unterföhring.

Über dieses Thema berichtet: jetzt red i am .

Klimakrise, Krieg, Inflation, Corona: Eine ganze Generation scheint im Krisendauermodus aufzuwachsen. Viele glauben nicht mehr daran, dass sie es einmal besser haben werden als ihre Eltern. Was, wenn mein Geld in Zukunft nicht mehr zum Leben reicht?

Neben der drohenden Klimakatastrophe sind Inflation und Krieg die größten Sorgen der Jüngeren. Ein weiteres Problem: die Wohnungsknappheit. Eine Wohnung in einer Stadt wie München vom selbst erarbeiteten Geld kaufen? Heute ist das für viele nur noch Wunschdenken.

Arme Alte - pflegende Junge?

Zahlreiche ältere Menschen zittern dem Ruhestand entgegen: Reicht die Rente? In keinem anderen Bundesland sind so viele Frauen im Alter von Armut bedroht wie in Bayern. Aktuell sind die Rentenkassen gut gefüllt. Was aber, wenn in Zukunft immer weniger Jüngere in Vollzeit arbeiten wollen, was wird dann aus den Renten? Und: Wer wird sich um die Älteren kümmern im Pflegefall? Pflegekräfte werden schon jetzt händeringend gesucht. Liegt die Lösung in einem sozialen Pflichtjahr, wie der Bundespräsident es vorgeschlagen hat?

Hilfe von der Politik?

Was Junge und Alte eint: Eine große Mehrheit beider Seiten fühlt sich von der Politik vernachlässigt und nicht ernst genommen. Steht unsere Gesellschaft vor der Zerreißprobe? Lebt die alte Generation zu Lasten der Jungen? Wie kann es besser gehen?

Im BR GenerationenDialog "Ihr – Wir – Zusammen" reden Menschen aller Altersgruppen miteinander statt übereinander – und können die Politik mit ihren Sorgen und Forderungen konfrontieren. Die Politik – das sind: Hubert Aiwanger (Freie Wähler), stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister sowie Katharina Schulze (B90/Grüne), Fraktionsvorsitzende im Landtag.

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