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"jetzt red i" live: Freie Wähler an der Macht - Was ändert sich? | BR24

LIVESTREAM beendet
jetzt red i - mit Aiwanger und Hagen
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"jetzt red i" live: Freie Wähler an der Macht - Was ändert sich?

Nur drittstärkste Kraft, trotzdem großer Gewinner der Landtagswahl: die Freien Wähler. Die CSU koaliert nun mit ihnen. Was ändert sich an Bayerns Politik? Zu Gast bei "jetzt red i": FW-Chef Aiwanger und FDP-Fraktionschef Hagen. Jetzt im Livestream.

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"Das passt für uns und passt für die CSU, das passt für Bayern," sagte Hubert Aiwanger. Und: "Wir sind jetzt am Ziel." Die Freien Wähler werden in der neuen Staatsregierung drei Ministerien erhalten - darunter das landespolitisch wichtige Kultusministerium, das zuletzt sechs Jahrzehnte lang ununterbrochen in CSU-Hand war. Darüber hinaus werden sie das Wirtschaftsministerium samt Landesplanung sowie das Umweltministerium bekommen. Hubert Aiwanger wird Wirtschaftsminister, Generalsekretär Michael Piazolo Kultusminister und Thorsten Glauber Umweltminister. Auch zwei Staatssekretäre sollen die Freien Wähler künftig stellen.

Alles wie bisher - nur teurer, sagt die Opposition

Die Opposition kritisiert den Koalitionsvertrag als "ambitionslos." Martin Hagen, Fraktionsvorsitzender der FDP, sieht wenig Neues: "Glückwunsch an Markus Söder - er kann trotz seiner historischen Wahlniederlage die Politik der CSU-Alleinregierung nahtlos fortsetzen. Einziger Unterschied: Es wird noch teurer", sagte Hagen.

Neuer Stil oder auch da ein "weiter so"?

Mit der Landtagswahl hat sich die politische Landschaft in Bayern verändert. Sechs Parteien sitzen nun im Landtag - darunter neue Kräfte wie die FDP, die mit ihrem "liberalen Gesamtpaket" den Wiedereinzug geschafft hat. Doch viele Bürger sind skeptisch, ob sich wirklich etwas ändern wird. Steht die CSU/FW-Koalition für einen neuen Politikstil, oder wird es mit den beiden konservativen Partnern doch eher ein "weiter so" geben? Wird sich die Opposition mit ihren Ideen im Landtag Gehör verschaffen können?

Was kann die Politik für den ländlichen Raum tun?

Besonders auf dem Land und in den Kommunen sind die Freien Wähler stark, stellen alleine 600 Bürgermeister und 14 Landräte. Auch deshalb konnte Hubert Aiwanger, der seit Jahren für eine Stärkung des ländlichen Raums wirbt, dort besonders viele Wähler überzeugen. Vielen Regionen Bayerns geht es wirtschaftlich gut, trotzdem haben sie mit vielen Problemen zu kämpfen – zum Beispiel der Landkreis Cham: Erfolgreiche Firmen schaffen Arbeitsplätze, finden aber keine Fachkräfte. Das Internet ist vielerorts – trotz aller Versprechungen der Staatsregierung – immer noch zu langsam, Bus und Bahn kommen viel zu selten, gerade kleinere Landwirtschaftsbetriebe geben immer öfter auf.

Bürger diskutieren mit Aiwanger und Hagen

Es gibt also viel zu tun, um den ländlichen Raum zu stärken. Was muss sich jetzt ändern? Was werden die Freien Wähler machen, um ihre Wahlversprechen zu halten? Welche Konzepte hat die Opposition?

Darüber diskutieren Bürgerinnen und Bürger in Roding mit dem Vorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, und Martin Hagen, dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion.

Franziska Storz und Tilmann Schöberl freuen sich auf die Diskussion! Sie können sich jederzeit auch online beteiligen: Schreiben Sie uns Ihre Meinung als Kommentar oder E-Mail an jetztredi@br.de oder diskutieren Sie mit in den sozialen Medien! Wir sind gespannt auf Ihre Sichtweise!

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  • BR24 Redaktion
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