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Jetzt auch die Buche: Trockenheit und Käfer setzen Wäldern zu | BR24

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In den unterfränkischen Wäldern hat die Trockenheit massive Auswirkungen. Betroffen ist etwa die Region rund um Würzburg. Nach dem heißen Sommer 2018 und den ausgebliebenen Niederschlägen im Frühjahr zeigen sich dort die Schäden.

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Jetzt auch die Buche: Trockenheit und Käfer setzen Wäldern zu

In den unterfränkischen Wäldern hat die Trockenheit massive Auswirkungen. Betroffen ist etwa die Region rund um Würzburg. Nach dem heißen Sommer 2018 und den ausgebliebenen Niederschlägen im Frühjahr zeigen sich dort die Schäden besonders deutlich.

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In den Wäldern der Gemeinde Hettstadt sieht es teilweise aus wie im Spätherbst: Kahle Bäume, Schilder warnen vor herabfallenden Ästen. Nach dem Hitzesommer im vergangenen Jahr und dem trockenen Frühjahr zeigen sich jetzt die Schäden in den Wäldern.

"Wir hatten immer wieder Trockenjahre, aber dieses Ausmaß hatten wir noch nie." Elfi Raunecker, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg (AELF)

Buchenborkenkäfer sorgt zusätzlich für Probleme

Neu ist, dass auch die Buchen extrem betroffen sind. Diese galten seit Jahrzehnten als optimale Baumart in den unterfränkischen Wäldern. Neben den Trockenschäden ist darüber hinaus auch der Buchenborkenkäfer aktiv, sagt Förster Wolfgang Fricker. "Das hatten wir noch nie. Der war bisher überhaupt kein Problem, aber der tritt jetzt relativ massiv auf", so Fricker. Der Käfer ist normalerweise ein reiner Totholzbewohner.

Gemeinde Hettstadt warnt vor herabfallenden Ästen

Wegen der massiven Trockenheitsschäden in ihren Wäldern wird die Gemeinde Hettstadt Schilder aufstellen, die vor der Gefahr herabfallender Ästen warnen. Wie viele Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen, konnte ein Gemeindevertreter noch nicht sagen.