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Jens Lehmann zu 42.500 Euro Geldstrafe verurteilt | BR24

© pa/dpa

Nachdenklicher Jens Lehmann vor dem Amtsgericht Starnberg

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    Jens Lehmann zu 42.500 Euro Geldstrafe verurteilt

    Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann ist vom Amtsgericht Starnberg zu einer Strafzahlung von insgesamt 42.500 Euro verurteilt worden – und zwar wegen Beihilfe zur Unfallflucht. Das Verfahren wegen versuchter Körperverletzung indes wurde eingestellt.

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    Das Verfahren gegen Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann wegen Nötigung und versuchter Körperverletzung - angeblich geschehen vor zwei Jahren auf der A 952 nahe seines Wohnorts am Starnberger See - ist nach einem "Deal" zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung eingestellt worden. Dafür zog Lehmann aber seinen Einspruch gegen einen anderen Strafbefehl zurück: Wegen "Beihilfe zum unerlaubten Entfernen vom Unfallort" zahlt der ehemalige Star-Torhüter jetzt 42.500 Euro – in 50 Tagessätzen von 850 Euro. Er gilt damit nicht als vorbestraft.

    Zwei neue Delikte tauchen im Prozess auf

    Lehmann war - für die Medienbeobachter überraschend - nämlich auch in ein weiteres Verkehrsdelikt verwickelt: Als Beifahrer in einem Auffahrunfall in der Münchner Innenstadt habe der 46-Jährige laut Staatsanwaltschaft falsche Personalien angegeben, dazu den anderen Unfallbeteiligten als Depp bezeichnet und gegen ein heraushängendes Rücklicht an dessen Auto getreten. Dann sei er mit seinem Begleiter weggefahren, obwohl die anderen noch die Polizei rufen wollten. Ergo: Beihilfe zur Unfallflucht.

    Lehmann nennt erstmals sein Monatseinkommen

    Dass das Starnberger Amtsgericht Lehmanns Tagessätze bei der Strafzumessung nun von ursprünglich 4.000 Euro (im eingestellten Verfahren) auf 850 Euro reduziert hat, liegt an der Einsicht des Ex-Nationaltorwarts: Denn erstmals gab er seine Monatseinkünfte an - knapp 25.000 Euro.

    Zuvor war bei der Strafzumessung ein höheres Einkommen Lehmanns geschätzt worden, da er stets über seine Einkünfte geschwiegen hatte. Daher war bei dem nun eingestellten Verfahren wegen Nötigung und versuchter Körperverletzung von insgesamt 240.000 Euro Strafe die Rede gewesen. Der damalige Kontrahent Lehmanns auf der A 952 blieb übrigens bei seinen Anschuldigungen, Lehmann bestritt sie erneut.

    Am Irschenberg geblitzt

    Noch ein weiteres Verfahren gegen Lehman wegen falscher Verdächtigung wurde eingestellt: Der impulsive TV-Co-Moderator soll am Irschenberg geblitzt worden sein und dann eine andere Person als Fahrer benannt haben.