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Jeder dritte Verkehrsunfall in Niederbayern ist ein Wildunfall | BR24

© pa/blickwinkel/M. Henning

Symbolbild Wildunfall

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    Jeder dritte Verkehrsunfall in Niederbayern ist ein Wildunfall

    Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist in Niederbayern die Hauptursache für Verkehrsunfälle. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik 2019 des Polizeipräsidiums Niederbayern hervor. Die Zahl der Todesopfer auf den Straßen ging zurück.

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    Das Polizeipräsidium Niederbayern hat die Verkehrsunfallstatistik für 2019 veröffentlicht. Die Gesamtzahl der Unfälle ist demnach um knapp zwei Prozent auf 43.407 gestiegen. Das entspricht dem bayernweiten Trend und hängt laut Polizei auch damit zusammen, dass in Niederbayern immer mehr Kraftfahrzeuge zugelassen werden.

    Nicht angepasste Geschwindigkeit Haupt-Risiko

    Die Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer ist um ein Fünftel gesunken auf insgesamt 70. Das bedeutet den zweitniedrigsten Stand der letzten Zehn Jahre sowie einen Rückgang um 21 Prozent. Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist laut Polizeipräsidium weiter die Hauptunfallursache. Knapp jeder dritte Verkehrsunfall (16.630) ist laut Polizei als Wildunfall einzustufen, was einen Höchststand im Zehn-Jahres-Vergleich bedeutet.

    Vier Schüler schwer verletzt

    Die Schulwegunfälle sind dagegen um 23 Prozent auf insgesamt 40 zurückgegangen. Vier Schüler wurden schwer und 38 leicht verletzt. Bei Unfällen auf Autobahnen sind im letzten Jahr 446 Personen verletzt worden, das entspricht einen Rückgang um knapp 12 Prozent. Die Anzahl der Getöteten verringerte sich auf Autobahnen von 9 auf 8.