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Jagdvereine: Hände weg von Wildtieren | BR24

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Rehkitze und junge Häschen wecken beim Menschen Beschützerinstinkte. Berühren sollte man junge Wildtiere aber auf keinen Fall, mahnt der Jagdverband Landsberg. Es droht Gefahr für Tier und Mensch.

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Jagdvereine: Hände weg von Wildtieren

Rehkitze und junge Häschen wecken beim Menschen Beschützerinstinkte. Berühren sollte man junge Wildtiere aber auf keinen Fall, mahnt der Jagdverband Landsberg. Es droht Gefahr für Tier und Mensch.

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Ein Rehkitz liegt mutterseelenallein im Gras auf einer Waldlichtung. Vielleicht ist das Tierbaby verletzt und benötigt Hilfe, denkt wohl mancher Spaziergänger. Junge Wildtiere zu berühren oder gar mitzunehmen schadet aber meist mehr, als es nützt, warnen Jagdvereine.

Wildschweinmütter reagieren aggressiv

Tiermütter könnten ihr Kleines abstoßen, wenn es nach "Mensch" riecht oder Menschen angreifen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn es sich um Frischlinge handelt. Denn Wildsauen verteidigen ihren Nachwuchs vehement. Kinderstube der Wildscheine sind übrigens oft dichtes Schilf oder Brombeerhecken.

Spaziergänge sollten im Wald auf Wegen bleiben

Der Jagdverein Landsberg appelliert daher an alle, die draußen unterwegs sind, Jungtiere nicht anzufassen und vor allem mit Hunden auf den Wegen zu bleiben. Dann stört man Wildtiere am wenigsten.