Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Jagdgenossenschaft erwägt Abschuss freilaufender Hunde | BR24

© BR

Wieder wurde in der Nähe von Bad Kohlgrub ein gerissener Rehbock gefunden. Vermutlich wurde er von einem freilaufenden Hund tödlich verletzt. Jetzt erwägt Vorstand Anton Degele von der örtlichen Jagdgenossenschaft den Abschuss freilaufender Hunde.

16
Per Mail sharen
Teilen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Jagdgenossenschaft erwägt Abschuss freilaufender Hunde

Wieder wurde in der Nähe von Bad Kohlgrub ein gerissener Rehbock gefunden. Vermutlich wurde er von einem freilaufenden Hund tödlich verletzt. Jetzt erwägt die örtliche Jagdgenossenschaft einen Abschuss freilaufender Hunde.

16
Per Mail sharen
Teilen

Die wiederholten Fälle lassen Anton Degele, Vorstand der Jagdgenossenschaft Bad Kohlgrub, verzweifeln. Gegenüber dem BR betonte er, er appelliere noch einmal an die Hundebesitzer, ihre Vierbeiner in örtlichen Jagdgenossenschaften anzuleinen.

Jäger sehen fast keinen anderen Ausweg als den Abschuss

Wenn es aber bei den Betroffenen kein Umdenken gebe, werde er trotz aller Bedenken seine Jäger anweisen, freilaufende Hunde abzuschießen. Ein Landwirt hatte am Samstag beim Mähen einen toten Rehbock auf seiner Wiese entdeckt. Nach Angaben des zuständigen Jägers deuten die Verletzungen des einjährigen Tieres auf einen Hund als Urheber hin. Einen Wolf oder Fuchs schließt er aus.

Bis zu neun tote Rehkitze durch Hundebisse

In der Gegend sind laut Jagdgenossenschaft seit Februar acht oder neun Rehe, zumeist Kitzlein, mit tödlichen Bisswunden gefunden worden, für die jeweils freilaufende Hunde verantwortlich gemacht werden. Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft ärgern sich darüber, dass trotz wiederholter Appelle und entsprechender Hinweisschilder die Leinenpflicht im Naturpark Ammergauer Alpen von Hundebesitzern teilweise ignoriert wird.