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Jäger klagt am Verwaltungsgericht für höhere Abschusszahlen | BR24

© dpa

Rehe im Wald

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    Jäger klagt am Verwaltungsgericht für höhere Abschusszahlen

    Ein Jäger aus dem Landkreis Main-Spessart klagt am Verwaltungsgericht Würzburg gegen den Freistaat Bayern. Er kämpft für eine höhere Abschusszahl beim Rehwild in seinem Jagdgebiet für die Jahre 2016 bis 2018.

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    Der Kläger ist Inhaber des 285 Hektar großen Eigenjagdgebiets Kirchelhof, das zur Hegegemeinschaft Kreuzwertheim gehört. Dort sieht der Abschussplan des zuständigen Landratsamts Main-Spessart jährliche Abschusszahlen von 75 Stück Rehwild vor, der Jäger fordert 100 Stück.

    In seinem Jagdgebiet, sagt er, herrsche eine zu hohe Verbissbelastung durch die Rehe. Mit dem Ziel der Naturverjüngung der Wälder sei dies nicht vereinbar. Der Wildverbiss sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass der ehemalige Pächter bis 2013 unzureichend Wild geschossen habe, so dass überhaupt keine Naturverjüngung stattfinden konnte.

    Landratsamt Main-Spessart gegen höhere Abschusszahl

    Um die Zahl der Rehe zu senken, fordert der Kläger für den Zeitraum von 2016-2018 eine Abschusszahl von 100 Stück Rehwild. Das Landratsamt Main-Spessart weist die Forderung zurück, da die Abschusszahlen seit dem Planungszeitraum 2010 bereits auf mehr als das doppelte angehoben worden waren. Die Waldeigentümer selbst hätten darauf zu achten, dass sich die Bäume auch ohne teure Schutzmaßnahmen verjüngen könnten.