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Ja, wo fahren sie denn? | BR24

© pa-dpa

Teilstück der Autobahn 71

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    Ja, wo fahren sie denn?

    Es war eines der Verkehrsprojekte "Deutsche Einheit": der Bau der A 71 von Schweinfurt nach Erfurt. Bei der Einweihung am 17. Dezember 2005 wurde ein hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert - aber die Realität sieht anders aus.

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    Die tatsächlichen Verkehrszahlen liegen unter den Prognosen. Beim Start der Planungen im Jahre 1992 rechnete die Bundesregierung für das Jahr 2010 im Durchschnitt mit 30.400 Fahrzeugen an Werktagen. Bei der letzten Verkehrszählung auf der 152 Kilometer langen Strecke wurden deutlich weniger Fahrzeuge gezählt.

    Freie Fahrt voraus

    Im Raum Schweinfurt sind an Werktagen rund 7.000 Fahrzeuge weniger als geplant unterwegs. Hier wurden nur knapp 23.000 Fahrzeuge gezählt. Richtung Landesgrenze Thüringen sind es sogar nur etwa 12.500, also so viele wie auf einer Bundesstraße.

    Wichtige Verbindung für Wirtschaft

    Trotz der Zahlen - die 1,7 Millarden teure Autobahn hat sich zu einer wichtigen Verbindung entwickelt, gerade für Handel und Gewerbe. Die Menschen in der Rhön und im Grabfeld kommen durch den Ausbau schnell nach Schweinfurt, Bamberg oder Würzburg. Noch ist die Autobahn vielerorts angenehm leer. Die Prognosen für die Zukunft sind noch reichlich unkonkret: Bis zum Jahr 2025 sollen täglich zwischen 36.000 und 67.000 Fahrzeuge auf der A 71 unterwegs sein.