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Isentalautobahn: A94-Anwohner fordern mehr Lärmschutz | BR24

© dpa-Bildfunk/Lino Mirgeler

Isentalautobahn

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    Isentalautobahn: A94-Anwohner fordern mehr Lärmschutz

    Die Anwohner der neuen Isentalautobahn im Kreis Erding fordern mehr Lärmschutz, kritisieren den Fahrbahnbelag der neuen Strecke und sammeln nun bereits Unterschriften. Bei einem Ortstermin haben sie ihren Unmut deutlich gemacht.

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    Die Nerven liegen blank – das wird immer wieder deutlich, wenn die Anwohner die Belastungen an der Isentalautobahn im Landkreis Erding schildern. Sie wollen, dass mehr für den Lärmschutz getan wird und sammeln dafür Unterschriften. Vor Ort haben sie nun anschaulich demonstriert, wie groß die Belastungen an der A94 sind.  

    Erste Forderung: Mehr Maßnahmen gegen Lärm

    Beim Lärmschutz müsse nachgebessert werden, verlangen die Anwohner der Isentalautobahn. Unterstützt werden sie auch von der Aktionsgemeinschaft, die jahrzehntelang gegen die Isentalautobahn gekämpft hatte, und vom Bund Naturschutz, der sich nicht zuletzt für ein Tempolimit stark machen will.

    Zweite Forderung: Fahrbahnbelag überprüfen

    Gefordert wird auch, den Fahrbahnbelag zu überprüfen. Von "Pfusch" ist die Rede. Das "singende" Geräusch vorbeifahrender Lastwagen könnte womöglich darauf hindeuten, sagte jetzt ein  Lärmschutzsachverständiger.

    Aus dem Idyll wird ein Autobahnteilstück

    Vor dem Autobahnbau war das dünn besiedelte und weitgehend unberührte Isental berühmt für seine seltenen Pflanzen und Tiere. Bürgerinitiativen und Naturschützer hatten über Jahrzehnte gegen den A94-Abschnitt durchs Isental gekämpft. Die 33 Kilometer lange Strecke von Pastetten nach Heldenstein wurde Ende September offiziell für den Verkehr freigegeben.