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Isar im Münchner Süden für Boote gesperrt | BR24

© dpa-Bildfunk/Stephan Jansen

Schlauchbootfahrer auf der Isar (Archivbild).

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    Isar im Münchner Süden für Boote gesperrt

    Das Landratsamt München hat das Bootfahren auf einem drei Kilometer langen Isarabschnitt in München untersagt. Der Grund: Unter der Wasseroberfläche liegt ein Baum quer im Wasser - eine lebensgefährliche Falle für Bootfahrer.

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    Ein etwa drei Kilometer langer Isar-Abschnitt im südlichen Landkreis München ist für Bootfahrer erst einmal tabu: Das Landratsamt hat jetzt das Befahren des Flusses zwischen der Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn und dem Kraftwerk Mühltal bei Straßlach komplett verboten.

    Lebensgefährliche Falle

    Denn unter der Wasseroberfläche liegt ein angeschwemmter Baum quer im Wasser, der von weitem gar nicht zu sehen ist. Am Sonntagnachmittag hat er bereits mehrere Boote – darunter aufgerissene Gummiboote - zum Kentern und die Insassen damit in Lebensgefahr gebracht. Laut Landratsamt gab es deshalb mehrere Notfalleinsätze.

    So lange gilt das Verbot

    Die Feuerwehr Straßlach habe dann weitere Bootsfahrer gewarnt und zum Ausstieg aufgefordert – "nicht immer mit Erfolg". Zum Schutz der Wassersportler, aber auch der Rettungskräfte wurde jetzt eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen, die das Bootfahren untersagt. Sie soll in Kraft bleiben, bis der Baum entfernt worden ist.