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Inzidenz im Ostallgäu steigt auf 331,5 | BR24

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Bildrechte: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Weil die Inzidenz im Ostallgäu so hoch ist, müssen die Menschen am Hopfensee auch im Freien Masken tragen.

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    Inzidenz im Ostallgäu steigt auf 331,5

    Im Ostallgäu bleibt die 7-Tages-Inzidenz weiter hoch. Laut RKI liegt sie aktuell bei 331,5. Die Ansteckungen erfolgen laut Landratsamt im privaten Bereich, in Schulen und Kitas und in Betrieben. An Ausflugszielen wie dem Hopfensee gilt Maskenpflicht.

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    • Andrea Trübenbacher

    Ausflug nur mit Maske: In bestimmten Bereichen muss man am Hopfensee im Landkreis Ostallgäu einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das Landratsamt hat das am Gründonnerstag verfügt, da hier an den Wochenenden und an Feiertagen immer viele Menschen unterwegs sind und der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann. Am Karfreitag waren aber noch viele Parkplätze frei und es gab keinen Massenandrang.

    Polizei kontrolliert Ausflugsverkehr

    Die Polizei ist rund um den Hopfensee und im gesamten südlichen Landkreis über die Osterfeiertage verstärkt unterwegs. Auch die Maskenpflicht wird kontrolliert. So sollen weitere Infektionen nach Angaben des Landratsamts verhindert werden. Außerdem weist das Landratsamt darauf hin, dass die Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr weiter gültig sind und sich immer nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf. Kinder unter 14 Jahren zählen hierbei nicht mit.

    Diffuse Ansteckungsherde

    Dem Landratsamt Ostallgäu zufolge gibt es viele diffuse Ansteckungsherde: Neben Schulen und Kindergärten sowie im privaten Umfeld findet die Ansteckung auch bei Betrieben statt. Betroffen sind hier nach Angaben des Landratsamts vom Donnerstag vor allem Firmen in Marktoberdorf, Ronsberg, Unterthingau und Obergünzburg.

    Gesundheitsamt überprüft Betriebe

    Das Gesundheitsamt arbeitet nach eigenen Angaben eng mit den Unternehmen im Ostallgäu zusammen. So soll es etwa eine telefonische Beratung zu Hygienekonzepten geben. Im Moment werde vor allem überprüft, ob die Betriebe ihre Konzepte an die höhere Infektiosität der Mutationen angepasst hätten.

    Landrätin Zinnecker appelliert an die Menschen

    Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) beobachtet das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis ganz genau. Mit Blick auf Ostern appellierte sie an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die bestehenden Regeln zu und am besten zu Hause zu bleiben. Auf Familienbesuchen und Ausflüge solle man besser verzichten. Sollten die Infektionszahlen weiter steigen, dann werde das Landratsamt strengere Maßnahmen ergreifen.

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