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Inzidenz im Ostallgäu auf 259,2 gesunken | BR24

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Bildrechte: BR/Manfred Schmitz

Bergpanorama im Frühling am Hopfensee im Allgäu

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    Inzidenz im Ostallgäu auf 259,2 gesunken

    Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu laut RKI gestern bei 331,5 lag, ist sie bis Sonntag früh stark gesunken und liegt jetzt bei 259,2. Das RKI weist allerdings darauf hin, dass über die Feiertage möglicherweise weniger Daten übermittelt werden.

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    Von
    • Angelika Schneiderat
    • Andrea Trübenbacher

    Noch gestern lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ostallgäu über 330, inzwischen ist sie stark gesunken, auf rund 259. Das kann laut RKI aber an der Sondersituation durch die Feiertage liegen. An Ostern suchten meist weniger Menschen einen Arzt auf, dadurch würden auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Alle Maßnahmen, die das Landratsamt Ostallgäu bereits am Gründonnerstag verfügt hatte, gelten weiter. In bestimmten Bereichen wie etwa am Hopfensee gilt Maskenpflicht, da hier laut Landratsamt an den Wochenenden und an Feiertagen immer viele Menschen unterwegs seien und der Mindestabstand nicht immer eingehalten werden könne.

    Polizei kontrolliert Ausflugsverkehr

    Die Polizei ist weiterhin im gesamten südlichen Landkreis verstärkt unterwegs. Auch die Maskenpflicht wird kontrolliert. So sollen weitere Infektionen nach Angaben des Landratsamts verhindert werden. Außerdem weist das Landratsamt darauf hin, dass die Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr weiter gültig sind und sich immer nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf. Kinder unter 14 Jahren zählen hierbei nicht mit.

    Diffuse Ansteckungsherde

    Dem Landratsamt Ostallgäu zufolge gibt es viele diffuse Ansteckungsherde: Neben Schulen und Kindergärten sowie im privaten Umfeld findet die Ansteckung auch bei Betrieben statt. Betroffen sind hier nach Angaben des Landratsamts vom Donnerstag vor allem Firmen in Marktoberdorf, Ronsberg, Unterthingau und Obergünzburg.

    Inzidenz in Kaufbeuren stark gestiegen

    In der Stadt Kaufbeuren ist inzwischen die 7-Tage-Inzidenz stark gestiegen. Das RKI registrierte gestern einen sprunghaften Anstieg von 193,7 auf 265,8, aktuell liegt der Wert bei 254,5. Bereits seit vergangenen Montag gilt dort in der Altstadt und im Zentrum des Ortsteils Neugablonz das Verbot, Alkohol in der Öffentlichkeit zu konsumieren.

    Landrätin Zinnecker appelliert an die Menschen

    Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) beobachtet das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis ganz genau. Vor den Osterfeiertagen appellierte sie an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die bestehenden Regeln zu und am besten zu Hause zu bleiben. Auf Familienbesuchen und Ausflüge solle man besser verzichten.

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