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Interne Ermittlungen gegen ehemaligen Regiomed-Geschäftsführer | BR24

© BR/Richard Krill

Regiomed-Kliniken Coburg

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    Interne Ermittlungen gegen ehemaligen Regiomed-Geschäftsführer

    Ein ehemaliger Geschäftsführer des oberfränkisch-thüringischen Klinikverbunds Regiomed hat offenbar Aufträge ohne Ausschreibung vergeben. Der Schaden sei substantiell, teilte der Aufsichtsrat mit.

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    Die Ergebnisse einer internen Untersuchung hat der Regiomed-Aufsichtsratsvorsitzende, Coburgs Landrat Sebastian Straubel (CSU), heute auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Der dadurch angerichtete Schaden sei substantiell, wie hoch er genau sei, konnte der vom Aufsichtsrat eingesetzte Rechtsanwalt Marcus Reischl noch nicht sagen. Die entsprechenden Untersuchungen laufen noch.

    Aufsichtsrat sieht Chancen für Schadenersatz

    Überprüfungen Ende 2018 hätten erste Verdachtsmomente ergeben. Im April des vergangenen Jahres hatte der Aufsichtsrat eine Frankfurter Anwaltskanzlei mit den juristischen Untersuchungen der Vorgänge beauftragt, sagte Straubel dem BR. Die Untersuchungen sollen bis Anfang Herbst 2020 abgeschlossen sein. Weitere rechtliche Schritte behalte man sich vor, Reischl sieht Chancen auf Schadensersatzzahlungen.

    Keine Hinweise auf Mitwisser

    Während der Untersuchungen waren Mitarbeiter befragt und Dokumente und Daten ausgewertet worden. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung von den Handlungen des ehemaligen Geschäftsführers gewusst haben, sagte Reischl.