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Internationale Biathlonwettkämpfe am Arber ohne Zuschauer | BR24

© dpa-Bildfunk/Martin Schutt

Symbolbild Biathlon

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    Internationale Biathlonwettkämpfe am Arber ohne Zuschauer

    Die Spitze des internationalen Biathlon-Nachwuchses trifft sich ab heute im Biathlonstadion am großen Arbersee im Landkreis Regen. Alles findet unter strengsten Corona-Hygienemaßnahmen statt - trotzdem gibt es Kritik.

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    Von
    • Renate Rossberger
    • BR24 Redaktion

    Trotz Corona-Pandemie beginnen heute im Biathlonstadion am Großen Arbersee die IBU-Cups 1 und 2, zwei Wettkämpfe der internationalen Nachwuchsbiathleten, die bis zum 23. Januar dauern. Sie finden aber wegen der strikten Hygienevorschriften, die dafür in Pandemiezeiten gelten, völlig ohne Zuschauer statt.

    Wettkämpfe sollen entzerrt werden

    Auch Medienvertreter sind nicht zugelassen. Rund 400 Biathleten aus 42 Nationen werden für die Wettkämpfe erwartet, außerdem rund 250 Trainer und Funktionäre. Sie sind allerdings, betont Herbert Unnasch von der veranstaltenden ArberlandRegio GmbH, nie gleichzeitig im Biathlonstadion. Am Montag ist der Anreisetag, morgen Training und am Donnerstag beginnen die ersten Wettkämpfe.

    Alle Sportler, Trainer und Funktionäre durften nur mit einem negativen Coronatest einreisen. Außerdem werden sie bei der Ankunft und dann regelmäßig während der Wettkämpfe weitergetestet, so Unnasch. Dafür wurde extra eine mobile Teststation aufgebaut. Untergebracht sind alle Teilnehmer in verschiedenen Hotels der Region, die dafür eine Ausnahme von der Schließung der Häuser machen dürfen, weil der Aufenthalt nicht touristisch, sondern beruflich bedingt ist.

    Kritik trotz Vorsichtsmaßnahmen

    Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen werden auch kritische Stimmen laut. Die Veranstalter müssen sich die Frage gefallen lassen, ob eine derartige Sport-Großveranstaltungen in Zeiten eines harten Corona-Lockdowns sein muss. So schreibt eine BR24-Userin:

    "Wir Deggendorfer dürfen mit Kinder und Enkel nicht zum Geißkopf Schlittenfahrten? Aber sämtliche Nationen kommen nächste Woche zum Arber? Der Unmut der Bürger wächst und wächst!"

    Viele der Teilnehmer üben aber Biathlon hauptberuflich aus. Zudem kann sich die Region als Austragungsort für Sportwettkämpfe und Tourismus-Ziel präsentieren, auch für eine Zeit nach der Corona-Pandemie.

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