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Insolvenz: Traditionsunternehmen K&L schließt Filialen in Bayern | BR24

© Br / Angela Braun

Das Weilheimer Modeunternehmen K&L will 14 Filialen schließen, die meisten davon in Bayern. Das Unternehmen hatte bereits im Oktober Insolvenz angemeldet. Jetzt fallen Arbeitsplätze weg.

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Insolvenz: Traditionsunternehmen K&L schließt Filialen in Bayern

Das Weilheimer Modeunternehmen K&L will 14 Filialen schließen, die meisten davon in Bayern. Das Unternehmen hatte bereits im Oktober Insolvenz angemeldet. Jetzt fallen Arbeitsplätze weg.

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Im Zuge seiner Insolvenz hat das Modeunternehmen K&L eine Umstrukturierung angekündigt. Insgesamt sind davon 14 Filialen betroffen. 200 Mitarbeiter sind dort aktuell beschäftigt. Ihnen will das Unternehmen anbieten, in andere Filialen zu wechseln. In der Hauptverwaltung in Weilheim sollen 20 Stellen wegfallen.

Mehrere Standorte in Bayern betroffen

Die Filialen sollen zum 30. April schließen. In Bayern sind Schongau, Rosenheim, Ingolstadt, Mühldorf, Pfaffenhofen, Straubing, Neu-Ulm und Hof betroffen. Die anderen Standorte liegen in Baden-Württemberg und in Sachsen. Insgesamt beschäftigt K&L dann nach eigenen Angaben noch knapp 900 Mitarbeiter.

Insolvenz in Eigenregie

K&L wechselte 2017 den Besitzer. Zuvor hieß das Unternehmen noch K&L Ruppert. Im Oktober vergangenen Jahres meldete der neue Eigentümer dann Insolvenz beim Amtsgericht Weilheim an. Das Gericht gab dem Antrag statt und eröffnete ein Insolvenzverfahren in Eigenregie.

Laut dem gerichtlich bestellten Sachwalter bestehen gute Chancen, dass das Verfahren bald erfolgreich abgeschlossen werden kann. Die Finanzierung bis Ende 2019 sei bereits gesichert.

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