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Insidergeschäfte: Früherer Osram-Manager verurteilt | BR24

© picture-alliance/dpa

Das Justizzentrum in Würzburg

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    Insidergeschäfte: Früherer Osram-Manager verurteilt

    Ein ehemaliger Manager der Firma Osram ist am Landgericht Würzburg wegen Insidergeschäften zu einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt worden. Er hatte seinem Bruder vorab vertrauliche Informationen über das börsennotierte Unternehmen gegeben.

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    Vor dem Landgericht Würzburg ist ein früherer Osram-Manager wegen Insidergeschäften zu einer Geldstrafe in Höhe von 7.200 Euro verurteilt worden. Er hatte seinen Bruder illegal mit sensiblen Informationen über Osram versorgt. Als Aktiengesellschaft muss Osram mit Ad-hoc-Mitteilungen alle Aktionäre gleichzeitig über wichtige Unternehmensänderungen informieren.

    Das Urteil fußt auf einem sogenannten Verständigungsgespräch, zu dem sich die Prozessbeteiligten nach Prozessbeginn zurückgezogen hatten. Es ist noch nicht rechtskräftig.

    Mitangeklagter Bruder ist verfahrensunfähig

    Gegen den ebenfalls angeklagten Bruder wurde wegen Verfahrensunfähigkeit zunächst nicht verhandelt. Der 56-jährige Bruder soll die Informationen genutzt haben, um für sich, Angehörige und Kunden mit Aktien und Wertpapieren zu handeln. Die Geschäfte haben der Anklage zufolge mehr als eine Million Euro eingebracht.

    Dem früheren Manager war nach eigenen Angaben fristlos gekündigt worden.