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Insektenzählung: Was kreucht und fleucht im Garten? | BR24

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Ganz Bayern kann wieder beim Insektenzählen helfen. Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ kann dem Landesbund für Vogelschutz im Zeitraum vom 31. Juli bis zum 9. August gemeldet werden was herumschwirrt und krabbelt.

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Insektenzählung: Was kreucht und fleucht im Garten?

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein ruft wieder Naturfreunde zum Zählen auf. Vom Freitag an bis 9. August findet eine bundesweite Zählaktion von Insekten statt. Wer mitmachen will, kann sich per Online-Formular beteiligen.

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Naturfreunde sind aufgerufen, Insekten zu zählen im Garten, auf dem Balkon, im Wald und auf der Wiese. Eine Stunde sollen dabei Käfer, Fliegen, Schmetterlinge und Co. notiert und anschließend per Online-Formular gemeldet werden.

Was krabbelt in meinem Garten?

33.000 Insektenarten krabbeln und fliegen in Deutschland. Doch wie häufig kommen sie angesichts des Insektensterbens tatsächlich noch vor? Das wollen Naturschützer mit einer bundesweiten Zählaktion herausfinden, bei der jeder mitmachen kann. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Naturschutzbund Deutschland rufen zum dritten Mal unter dem Motto "Zählen, was zählt" zur Beobachtung auf. Vom 31. Juli bis 9. August sollen Insekten im Garten, auf dem Balkon, im Wald und auf der Wiese eine Stunde lang beobachtet werden. Dazu zählen Käfer, Fliegen, Schmetterlinge und Co.. Anschließend können sie per Online-Formular gemeldet werden.

Gezählt wird auf zehn mal zehn Metern

Ziel der Aktion ist es, ein deutschlandweit möglichst genaues Bild von der Welt der Insekten in Städten und ländlichen Regionen zu erhalten. Dabei soll es nicht um exakte Bestandszahlen aller Insekten gehen, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Arten und Populationen zu ermitteln.

Im Hochsommer lassen sich vor allem die Schmetterlinge gut beobachten, teilte der LBV mit. Mehr als 3.700 Arten gebe es in Deutschland, fast 190 davon seien Tagfalter wie Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge und Bläulinge. Doch rund die Hälfte aller Schmetterlingsarten sei vom Aussterben bedroht, bereits ausgestorben oder verschollen. Am besten könne man Schmetterlinge an einem warmen, sonnigen Tag beobachten, rät der LBV. Das Beobachtungsgebiet darf wie bei den vorangegangen Zählaktionen nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus.

Vom Schmetterling bis zum Marienkäfer

Besonders achten sollen die Naturfreunde auf häufig vorkommende Insektenarten wie Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs, Ackerhummel, Holzbiene oder Siebenpunkt-Marienkäfer. Im ersten Zählzeitraum Ende Mai hatten Menschen aus 480 Orten in Bayern mehr als 4.400 Beobachtungen gemeldet. Zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland veranstaltet der LBV den Insektensommer bereits zum dritten Mal. Dadurch erhalten die Experten nach eigenen Angaben wertvolle Informationen zum Bestand der Insektenarten, dessen Entwicklung und den Beobachtungsorten.

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LBV-Insektenzählung

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Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) ruft wieder zur Insektenzählung auf. Bis zum 9. August sollen Naturfreunde die Insekten bei ihnen zuhause zählen.

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