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Inntal: Deutsche Bahn sorgt für besseren Lärmschutz | BR24

© picture alliance / Arco Images GmbH

Lärmschutzwand (Symbolbild)

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    Inntal: Deutsche Bahn sorgt für besseren Lärmschutz

    Die Bahnstrecke München-Rosenheim-Kiefersfelden bekommt mehr Lärmschutz. 13 Millionen Euro werden unter anderem in neue Lärmschutzwände investiert. Das Ganze passiert im Zuge der Planungen zum Brenner-Nordzulauf – Gemeinden fordern mehr Rücksicht.

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    Die Deutsche Bahn erläuterte in Rosenheim bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen entlang der Strecke. Insgesamt 13 Millionen Euro werden in Schienenstegdämpfer und in neue Lärmschutzwände investiert.

    Stegdämpfer und Lärmschutzwände

    Die Stegdämpfer, die in den Gleisen verbaut werden und den Lärm um zwei bis drei Dezibel reduzieren, werden insgesamt auf 16,4 Kilometern in zwölf Orten zwischen Trudering und Kiefersfelden installiert. In Vaterstetten wurden sie bereits verbaut, in Zorneding kommen sie in diesem Jahr. Neue Lärmschutzwände gibt es insgesamt elf Stück – und zwar in den Orten Haar, Grafing, Ostermünchen, Großkarolinenfeld, Rosenheim, Raubling, Brannenburg, Flintsbach, Oberaudorf und Kiefersfelden. Weil für jede einzelne Wand allerdings Baurecht erlangt werden muss, kommen neue Lärmschutzwände in Kiefersfelden zum Beispiel voraussichtlich erst zwischen 2022 und 2024.

    Gemeinden verlangen Lärmschutz nach Neubaustandard

    Im Zuge der Planungen zum Brenner-Nordzulauf verlangen Gemeinden und Bürgerinitiativen Lärmschutz nach Neubaustandard. Diese Art von Lärmschutz, die "Lärmvorsorge" genannt wird, könne es aber nur bei einem Neubau oder einem baulichen Eingriff geben, erklärte die Bahn. Das sei gesetzlich so vorgeschrieben.

    Entlang der Bahnstrecke München-Rosenheim-Kufstein setzt die Deutsche Bahn bereits seit 20 Jahren Lärmschutzmaßnahmen um. Nach Abschluss der jetzt geplanten Maßnahmen sind insgesamt 75 Millionen Euro verbaut, damit Anwohner in 18 Ortsdurchfahrten mehr Ruhe haben.

    Die Bahn verwies heute außerdem auf Dezember 2020. Ab diesem Zeitpunkt sind in Deutschland laute Güterwagen verboten. Bei DB Cargo seien bereits 80 Prozent der Flotte umgerüstet.