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Innenministerium prüft Jahn-Vorwürfe nach Polizeieinsatz | BR24

© picture alliance/Matthias Balk/dpa

Jahn-Fans in Stadion

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    Innenministerium prüft Jahn-Vorwürfe nach Polizeieinsatz

    Beim Auswärtsspiel des SSV Jahn gegen Greuther Fürth ist es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Jahnfans gekommen. Der Verein erhob schwere Vorwürfe, die jetzt das Bayerische Innenministerium prüft.

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    Nach dem Polizeieinsatz beim Zweitliga-Fußballspiel am Samstag zwischen Greuther Fürth und dem SSV Jahn Regensburg prüft das Bayerische Innenministerium Vorwürfe des Regensburger Vereins.

    "Wir nehmen die Vorhaltungen des SSV Jahn Regensburg sehr ernst und haben schon aufgrund der Medienberichterstattung vom Polizeipräsidium Mittelfranken einen Bericht zu dem Einsatz angefordert." Sprecher im Innenministerium

    Der Einsatz könne aber erst nach Zeugenbefragungen und einer genauen Analyse der Situation abschließend bewertet werden.

    Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken

    Der SSV Jahn Regensburg hatte der Polizei vorgeworfen, wahllos Pfefferspray und Schlagstöcke gegen Jahn-Fans eingesetzt zu haben. Die Polizei habe laut Verein auch kein Interesse an einer Deeskalation gezeigt. Die Polizei widerspricht dieser Darstellung. Sie berichtet von Angriffen - auch mit Flaschen und Straßenschildern - auf die Beamten. Den Pfeffersprayeinsatz gegen Fans bewertet die Polizei nach Angaben einer Sprecherin auch nach Durchsicht von Videoaufnahmen als verhältnismäßig.

    Bei den Vorfällen am Samstag waren drei Polizisten und mehrere Jahn-Fans verletzt worden. Insgesamt hat die Polizei sieben Ermittlungsverfahren gegen Jahn-Fans eingeleitet, weitere werden nach Polizeiangaben wohl noch folgen.

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    Autor
    • Andreas Wenleder
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