| BR24

 
 

Bild

Innenminister Herrmann vor Monitoren der Videoüberwachung
© BR/Studio Franken

Autoren

Julia Hofmann
© BR/Studio Franken

Innenminister Herrmann vor Monitoren der Videoüberwachung

Wie das Bayerische Innenministerium mitteilte, setzen die Experten vor allem auf die Ausweitung der polizeilichen Videoüberwachung am Nürnberger Königstor. Seit 2016 hätten dort die Sicherheitsstörungen deutlich zugenommen. Die zusätzlich eingeführte 24-stündige Alkoholverbotszone im Umfeld des Hauptbahnhofes sowie lageangepasste Verstärkungen der Polizeipräsenz sollen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zusätzlich verstärken, so der Minister.

"Für den aktuellen Ausbau der polizeilichen Videoüberwachung in Nürnberg nebst Infrastruktur haben wir 405.000 Euro investiert.“ (Joachim Herrmann, Innenminister)

Vor allem von den inzwischen 28 Kameras der Videoüberwachung erhoffe man sich eine abschreckende Wirkung auf potentielle Straftäter.

Straftaten in Nürnberg seit 2015 rückläufig

Bereits seit 2015 ist ein kontinuierlicher Rückgang der Straftaten in Nürnberg zu verzeichnen. Das geht aus dem Sicherheitsbericht des Polizeipräsidiums Mittelfranken aus dem Jahr 2017 hervor. Parallel dazu seien die Aufklärungsquoten gestiegen. Im Städtevergleich 2017 der bayerischen Kriminalpolizei werden in Nürnberg am zweithäufigsten Straftaten verübt. Die meisten Straftaten, in Relation zur Einwohnerzahl, hatte im vergangenen Jahr Regensburg zu verzeichnen.