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Initiative Seebrücke fordert mehr Engagement von Stadt Würzburg | BR24

© picture alliance/Marius Becker/dpa

Demonstration der Initiative "Seebrücke"

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    Initiative Seebrücke fordert mehr Engagement von Stadt Würzburg

    Die Würzburger Ortsgruppe der Initiative "Seebrücke - schafft sichere Häfen" fordert ein noch stärkeres Engagement der Stadt Würzburg für Geflüchtete. Im Juli hatte sich Würzburg der Bewegung angeschlossen.

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    Wie die Initiative mitteilte, habe sich die Stadt beim Beitritt zu der Bewegung "Seebrücke" dafür ausgesprochen, über die offizielle Verteilungsquote hinaus Geflüchtete unterzubringen. Konkrete Maßnahmen würden allerdings bis heute fehlen.

    "Seebrücke" fordert stärkeres Engagement

    "Die Kommune muss eine menschenwürdige Versorgung, insbesondere in den Bereichen Wohnen, Bildung und medizinische Behandlung, gewährleisten", sagte die Seebrücke-Aktivistin Jana Leicht. Außerdem forderte die Initiative die Stadt dazu auf, sich noch stärker im Bereich der Seenotrettung zu engagieren. Die Stadt könne zum Beispiel eine Patenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff übernehmen.

    Unterstützung durch kirchliche, soziale und politische Gruppen

    Die Initiative "Seebrücke" will die Einrichtung und Ausweitung bestehender Programme zur legalen Aufnahme von Schutzbedürftigen vorantreiben. Bei der Würzburger Initiative handelt es sich um einen Ableger einer bundesweiten Bewegung, der sich kirchliche, soziale und politische Gruppen angeschlossen haben.

    Besonderer Einsatz für Geflüchtete

    Im Sommer 2019 hatte sich die Stadt Würzburg auf einer Liste der Initiative als "sicherer Hafen" eintragen lassen. Ziel der Liste ist es, ein Netzwerk von Kommunen aufzubauen, die sich für Geflüchtete in besonderer Weise einsetzen wollen.