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Ingenieure aus Stuttgart und Österreich planen Frankenwaldbrücke | BR24

© Landratsamt Hof

Animation der geplanten Fußgänger-Hängebrücke über das Lohbachtal und das Höllental im Frankenwald

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    Ingenieure aus Stuttgart und Österreich planen Frankenwaldbrücke

    Der europaweite Ingenieurwettbewerb für das Mega-Projekt Frankenwaldbrücke ist abgeschlossen. Der Zuschlag ging nach Stuttgart und nach Österreich.

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    Das Ingenieurbüro sbp (schlaich bergermann partner) aus Stuttgart wird sich zusammen mit dem Architekturbüro Walch und Partner aus Reutte in Österreich um die planerische Umsetzung des Brücken-Projektes im Frankenwald kümmern. Die Bietergemeinschaft hat sich gegen die letzten vier Wettbewerber durchgesetzt.

    "Die Verantwortlichen von sbp hatten sich bereits im Vorfeld intensiv mit unserem Vorhaben auseinandergesetzt und uns vor allem durch ihre professionelle Herangehensweise und den breiten Erfahrungsschatz aus vergleichbaren Planungen überzeugt." Leiterin des Fachbereichs Hochbau im Landratsamt, Christine Schmölzer Glier

    Die Leiterin des Fachbereichs Hochbau im Landratsamt, Christine Schmölzer Glier, ist eines von sechs Mitgliedern des Gremiums. Dieses besteht aus Personen der Fachbereiche Kreisentwicklung, Naturschutz, Hochbau sowie den Bürgermeistern der Gemeinden Lichtenberg und Issigau. Das Gremium hatte sich mit der Vergabe des Auftrags an ein Ingenieurbüro beschäftigt.

    Brücke soll sich in Natur einfügen

    Das Büro sbp hat die Stelzenbrücke zum Unesco-Welterbe Mont-Saint-Michel in der Normandie, die Ting Kau Brücke in Hongkong, das Nationalstadion Warschau oder das Olympiazeltdach in München geplant. Aus dem Hause Walch und Partner stammen unter anderem die Pläne für die Brücke "highline 179" in Tirol. Andreas Keil, Geschäftsführer von sbp freut sich über die Zusage aus Hof:

    "Eine Brücke mit Weltrekord-Spannweite zu planen, darauf freuen wir uns natürlich. Gleichwohl liegt unser Augenmerk darauf, die Brücken so zu gestalten, dass sie in Einklang mit ihrer Umgebung, der Natur und den Menschen entstehen. Selbstverständlich haben wir es uns auch zum Ziel gesetzt etwas Besonderes zu gestalten, das sich von bereits Bestehendem abhebt." Andreas Keil, Geschäftsführer von sbp

    Parallel zu verschiedenen Untersuchungen und Prüfungen, die nach wie vor im Zusammenhang mit dem Projekt laufen, werden die Ingenieure aus Stuttgart nun in einem ersten Schritt mit den Vorplanungen und Entwurfsplanungen beginnen.