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Gedenken an Leid in ehemaligem KZ-Außenlager Nürnberg | BR24

© BR / Marc Neupert

Gedenk- und Informationstafeln zum ehemaligen KZ-Außenlager

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    Gedenken an Leid in ehemaligem KZ-Außenlager Nürnberg

    Am ehemaligen KZ-Außenlager der Siemens-Schuckertwerke in Nürnberg sind im Rahmen eines Festakts Gedenk- und Informationstafeln übergeben worden. Die Tafeln stehen an der Julius-Loßmann-Straße und sollen an das Leid ungarischer Jüdinnen erinnern.

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    550 ungarische Jüdinnen mussten zwischen Oktober 1944 und März 1945 im Nürnberger Außenlager des KZ Flossenbürg Zwangsarbeit für die Firma Siemens-Schuckertwerke verrichten. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren katastrophal. Mindestens drei Frauen starben in dem Barackenlager.

    Erinnerung wachhalten

    Mit einer Aufstellung von Gedenk- und Informationstafeln soll dem Schicksal dieser Frauen gedacht und so die Erinnerung an die Opfer wachgehalten werden. Unter den Gästen des Festakts waren neben dem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, auch Jo-Achim Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde von Nürnberg, und Alexander Schmidt vom Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.