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Industrie und Handel in Schwaben loben das Konjunkturpaket | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2020

Das 130 Milliarden schwere Konjunkturprogramm der Bundesregierung hilft Unternehmen und Verbraucher, die Wirtschaft in Schwaben ist zufrieden

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    Industrie und Handel in Schwaben loben das Konjunkturpaket

    Die Industrie- und Handelskammer Schwaben und der Handelsverband Schwaben sind zufrieden mit den Konjunkturhilfen, die die Bundesregierung beschlossen hat. Aus Sicht der IHK muss das Programm jetzt schnell umgesetzt werden: "Es ist fünf vor Zwölf"

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    Corona-Ticker Schwaben

    Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung in Höhe von 130 Milliarden Euro hilft, laut der Industrie- und Handelskammer Schwaben, den tiefen Fall der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft zu drehen. Die zeitlich befristete Absenkung des Mehrwertsteuersatzes ist aus Sicht der IHK eine gute Nachricht für die Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen von der Donau bis zu den Allgäuer Alpen. IHK-Präsident Andreas Kopton sagte: „Wenn der Staat nun weniger tief in die Tasche der Verbraucher greift, oder über den Kinderbonus sogar Geld dazu gibt, dann bleibt den Menschen mehr Geld für den Konsum. Und davon profitiert das Gewerbe in unseren Städten und Gemeinden“.

    Konjunkturpaket greift Forderungen aus der Wirtschaft auf

    Der Bund reagiere mit dem Konjunkturpaket unter anderem auf die Forderungen der IHK , indem er die Abschreibungsmöglichkeiten verbessere, Verluste steuerlich verrechnen lasse oder die Strompreise durch eine schrittweise Reduzierung der EEG-Umlage senke. Die Maßnahmen schaffen laut Kopton neben der kurzfristigen Überbrückungshilfe neue Liquidität und geben gerade der energieintensiven Industrie Bayerisch-Schwabens Luft zum Atmen. Kopton kritisiert allerdings, dass eine echte Reform der Unternehmenssteuern beispielsweise durch eine Absenkung der Ertragssteuerlast auf 25 Prozent noch ausstehe.

    Investitionen in die Zukunft waren aus Sicht der IHK überfällig

    Für Schwaben ist es aus Sicht der IHK besonders positiv, dass auch die Zulieferindustrie in den kommenden Jahren mit einer Innovationsförderung unterstützt werden soll. Hinzu komme die Förderung neuer Energieträger wie dem Wasserstoff oder die geplante Unterstützung außeruniversitärer Forschungsorganisationen, wie sie beispielsweise im Augsburg Innovationspark vertreten sind. „Auf lange Sicht sind dies die wichtigsten Beschlüsse des gestrigen Tags, da sie Perspektiven setzen, die auch ohne die Corona-Krise überfällig waren“, sagt Andreas Kopton.

    Auch Handelsverband begrüßt Corona-Konjunkturpaket

    Andreas Gärtner, Bezirksgeschäftsführer Schwaben beim Handelsverband Bayern, bewertet das Konjunkturpaket der Bundesregierung grundsätzlich als gut: "Wir erwarten eine gewisse Belebung im Investitionsgüterbereich, also bei hochpreisigen Gütern wie Möbel und Autos", erklärt Gärtner gegenüber dem BR. Die von der Regierung beschlossene Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 16 Prozente führe dazu, dass Verbraucher sowohl gefühlt als auch tatsächlich mehr Geld in der Tasche hätten: "Die Kauflaune und die Verbraucherstimmung steigen.

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