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In Wartmannsroth wird Hochprozentiges verkostet und verkauft

Vom unterfränkischen Obstbrand bis zum London Dry Gin – all das können Besucher ab sofort in Wartmannsroth verkosten. Dort hat Brennerin Franziska Bischof die erste Destillathek Deutschlands eröffnet – mit Unterstützung des Freistaats.

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Franziska Bischof hat einen sechsstelligen Betrag in den Bau investiert, ein Viertel der förderfähigen Kosten wird vom Freistaat Bayern übernommen.

Alles selbst gebrannt und aufgesetzt

Wie in einer Vinothek Wein verköstigt wird, so können Interessierte in der Destillathek Schnäpse probieren: 30 Obstbrände, Whisky und Liköre – alles aus der Produktion der Wartmannsrother Familie Bischof, die bereits in der vierten Generation brennt.

Franziska Bischof ist hauptberufliche Brennerin. Für ihre Destillathek hat die 31-Jährige einen Schweinestall abreißen lassen und darauf eine moderne Beton-Konstruktion gestellt – mit großen Panoramafenstern, Eichenparkett und einem Tresen aus Holz und Kupfer.

Hohe Brennerdichte in Wartmannsroth

Die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) hat der ausgebildete Edelbrand-Sommelière bei der Planung und Finanzierung geholfen. Für die LWG ist die erste Destillathek Deutschlands ein "Leuchtturmprojekt".

Wartmannsroth ist ein Mekka für Freunde des Hochprozentigen: auf 2.200 Einwohner kommen 82 Brennereien.