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Europa-Orient-Rallye für die Völkerverständigung | BR24

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8000 Kilometer im Auto ohne Navigationsgerät, keine Autobahnen, keine Mautstraßen. Auf die Teilnehmer der Europa-Orient-Rallye, die am 11. Mai startet, wartet ein echtes Abenteuer. Mit dabei ist auch ein Team aus Welden.

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Europa-Orient-Rallye für die Völkerverständigung

7.000 Kilometer im Auto ohne Navigationsgerät, keine Autobahnen, keine Mautstraßen - auf die Teilnehmer der Europa-Orient-Rallye, die am 11. Mai startet, wartet ein echtes Abenteuer. Mit dabei ist auch ein Team aus Welden im Landkreis Augsburg.

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Aktuell laufen die Vorbereitungen in allen Teams auf Hochtouren. Die Autos, alle müssen älter als 20 Jahre sein und dürfen nur einen Restwert von maximal 1.000 Euro haben, müssen fit gemacht werden für die wilde Fahrt.

Ohne Navi, keine Autobahnen

Ohne Navigationsgerät, gefahren wird mit Karte und Kompass, geht es durch 14 Länder. Die Europa-Orient-Rallye, früher hieß sie Allgäu-Orient-Rallye, wird dabei erstmals auch durch den Iran führen und nach drei Wochen auf Zypern das große Finale feiern.

Rallye für den guten Zweck

Die sechs Mitglieder der "Bavarian Hornets", die als Team mit drei Autos in das Abenteuer gehen, werden unterwegs im Zelt schlafen und auf dem Gasbrenner kochen - alles für einen guten Zweck. "Wir besuchen ein Kinderheim in Mazedonien, haben einen Haufen Spielsachen, Kuscheltiere und Kleidung dabei", erklärt Timo.

Alte Autos fit machen für 7.000 Kilometer

Aber die Sachen müssen auch ankommen, dazu müssen die Autos durchhalten. Jürgen, der gelernte Kfz-Mechaniker, hat noch einiges zu tun. Die Stoßdämpfer machen noch Probleme, auch am Auspuff muss noch geschweißt werden.

In einer Woche geht es los, Autobahnen und Mautstraßen sind auf dem Weg tabu. Rund 7.000 Kilometer sind es bis zum Zielort auf Zypern. Dort werden die Rallye-Autos dann verkauft und das Geld gespendet.