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In München demonstrieren Hunderte Kurden gegen Militäreinsatz | BR24

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Demonstrationszug in München gegen den türkischen Militäreinsatz in Syrien

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    In München demonstrieren Hunderte Kurden gegen Militäreinsatz

    In mehreren deutschen Städten sind Kurden auf die Straße gegangen, um gegen den türkischen Militäreinsatz in Nordsyrien zu protestieren. Alleine in München waren es mehr als 800 Demonstranten. Auch Gewerkschafter und Politiker waren dabei.

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    Mehr als 800 Menschen haben in München gegen die Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens demonstriert. Der Protestzug startete nahe des Hauptbahnhofs.

    Die Demonstranten bezeichneten den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als Terroristen und forderten den Stopp der Angriffe auf kurdische Dörfer im Gebiet Rojava. Auch Vertreter der Gewerkschaft "Verdi" und der Partei "Die Linke" begleiteten den Protest. Laut Polizei verlief die Demonstration friedlich.

    In Augsburg gingen rund 300 Menschen unter dem Motto "Frieden für Rojava" auf die Straße.

    Tausende Teilnehmer in mehreren deutschen Städten

    Auch in anderen deutschen Städten kam es zu pro-kurdischen Kundgebungen. In Köln schlossen sich Schätzungen zufolge mehr als 10.000 Menschen einem Protestmarsch an. Rund 4.000 waren es in Frankfurt am Main, jeweils etwa 3.000 in Hamburg und Hannover. Größere Kundgebungen fanden auch in Bremen, Berlin und Saarbrücken statt.

    © dpa-Bildfunk / Axel Heimken

    Pro-kurdische Demonstration in Hamburg

    Pro-kurdische Proteste auch in Frankreich

    Aber nicht nur in Deutschland gingen die Menschen auf die Straße. In Frankreich demonstrierten ebenfalls tausende Menschen in mehreren Städten gegen den türkischen Militäreinsatz. Laut Veranstaltern waren in Paris 20.000 und in Marseille 6.000 Teilnehmer auf der Straße.