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© BR/ Sylvia Schubart-Arand
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Landrätin Sabine Sitter (zweite von rechts) stellt das neue Impfzentrum Main-Spessart vor.

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    In der Lohrer Spessarttorhalle wird bald geimpft

    In Lohr am Main wird derzeit die Spessarttorhalle zum Impfzentrum umgestaltet. Das geplante Zentrum soll drei Impfplätze bieten und zunächst für sechs Monate bestehen. Auch mobil soll bald geimpft werden.

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    • Sylvia Schubart-Arand

    Die Spessarttorhalle in Lohr wird derzeit zum Impfzentrum für den Landkreis Main-Spessart eingerichtet. Am 15. Dezember soll das Impfzentrum bereit sein. Landrätin Sabine Sitter hat die Umbauarbeiten am Dienstag zusammen mit Vertretern des Roten Kreuzes und der kassenärztlichen Vereinigung (KV) der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Impfzentrum soll drei Impfplätze bieten und Bereiche für das ärztliche Personal sowie Wartezonen aufweisen.

    Software soll bis 11. Dezember verfügbar sein

    Die notwendige Software, die Impfanmeldung und Wiederholungstermine verwalten wird, soll bis zum 11. Dezember den einzelnen bayerischen Imfpzentren zur Verfügung stehen, so die Landrätin. Nach dem Pandemieplan sollen die Impfungen "abgearbeitet werden, mindestens 300 am Tag". Neben Impfungen in der Lohrer Spessarttorhalle werden zwei mobile Impfteams in den Pflegeeinrichtungen im Landkreis zum Einsatz kommen. Der in Würzburg zentral gelagerte und tiefgekühlte Impfstoff werde zukünftig zweimal wöchentlich nach Lohr ins Impfzentrum geliefert. Anfangs werde es nur ein Impfstoff, vermutlich ab Februar aber dann mehrere Wirkstoffe geben.

    Impfzentrum soll zunächst sechs Monate bestehen

    Das Impfzentrum in der Spessarttorhalle soll zunächst sechs Monate bestehen bleiben. KV-Vertreter Dr. Matthias Schmidt geht davon aus, dass im späten Frühjahr auch in den Praxen geimpft wird. Um im Landkreis einen medizinischen Erfolg zu erreichen, müssten mindestens 60 Prozent der Bevölkerung geimpft werden. Für Main-Spessart wären das rund 80.000 Menschen.

    Impftermin dauert etwa 45 Minuten

    Für einen Termin im Impfzentrum müssen die Menschen pro Besuch etwa 45 Minuten einplanen: In der Halle erhalten sie einen Aufklärungsbogen und können sich noch ein Informationsvideo anschauen und sich zu einem kurzen Check bei einem Arzt melden. Die Impfdosis wird dann per Spritze in den Oberarm verabreicht. Bis zu einer halben Stunde müssen die Personen warten, um auszuschließen, dass eine Impfunverträglichkeit besteht. Nach drei Wochen muss die Impfung mit dem gleichen Wirkstoff wiederholt werden. Die Kosten für die Organisation der Impfung in Millionenhöhe werden dem Landkreis vom Freistaat erstattet.

    © Messebau Heilmann, Zellingen
    Bildrechte: Messebau Heilmann, Zellingen

    Skizze für das Impfzentrum des Landkreises Main-Spessart

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