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In der Oberpfalz bleiben einige Schulen geschlossen | BR24

© dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

Stühle stehen im Klassenzimmer auf den Tischen (Symbolbild)

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    In der Oberpfalz bleiben einige Schulen geschlossen

    Einige Schüler der Oberpfalz dürfen jetzt wieder in die Schule gehen. Bei einer Inzidenz unter 100 ist für Grundschulen, Förderschulen und Abschlussklassen wieder Präsenz- oder Wechselunterricht zugelassen. Manche Schulen müssen deswegen zu bleiben.

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    Von
    • Veronika Meier
    • BR24 Redaktion

    Eigentlich sollten in Bayern heute die Grundschüler, Schüler von Förderschulen und Abschlussklassen in den Präsenzunterricht starten. Daher kam die Nachricht wohl als eine Enttäuschung für Eltern und Schüler: Im Landkreis Cham findet nun doch kein Präsenz- oder Wechselunterricht statt. Hier ist über das Wochenende die Inzidenz auf über 100 gestiegen. Daher bleibe man weiter beim Distanzunterricht, hieß es am Sonntag vom Landratsamt. Ein täglicher Wechsel der Unterrichtsform sei den Eltern, Kindern und Schulen nicht zuzumuten.

    Hotspot Tirschenreuth kann nicht öffnen

    Nicht zu denken ist an eine Öffnung im Landkreis Tirschenreuth, dem bundesweiten Corona-Hotspot. Hier liegt die Inzidenz schon seit Wochen bei über 300. Und auch der Landkreis Neustadt an der Waldnaab sowie die Stadt Weiden liegen deutlich über dem Grenzwert. Auch hier blieben die Schulen zu.

    Hygieneregeln bei Schulöffnungen

    Geöffnet werden die Schulen hingegen in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neumarkt, Regensburg und Schwandorf. Hier gelten aber weiterhin strenge Hygieneregeln. Unter anderem sind Lehrer verpflichtet, medizinische Masken zu tragen.

    Sonderfall Schwandorf: Schulen bleiben offen

    Im Landkreis Schwandorf soll trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz von 111,6 vorerst alles so bleiben, wie es ist. Schulen und Kindertagesstätten bleiben am morgigen Dienstag geöffnet, teilte das Landratsamt mit. Erst danach werde die Lage neu beurteilt. Man habe abgewogen zwischen den Belangen des Infektionsschutzes und der Planbarkeit für die Eltern. Es wäre niemandem gedient, wenn Schulen und Kindergärten immer wieder geöffnet und geschlossen würden, wenn die Inzidenz den Wert 100 nach oben oder unten passiert, so die Begründung des Landratsamtes. Sollte es zu einer signifikanten Erhöhung der Inzidenzwerte kommen, wolle man hier schnell reagieren.

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