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In Bayern vergleichsweise wenig Kinder auf Hartz IV angewiesen | BR24

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In Bayern vergleichsweise wenig Kinder auf Hartz IV angewiesen

Anders als in den meisten Bundesländern ist in Bayern nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Kinder und Jugendlichen auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Von den unter 18-Jährigen erhielten im Freistaat 2017 lediglich 6,8 Prozent Unterstützung.

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Wie aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hervorgeht, liegt Bayern mit dieser vergleichsweise niedrigen Betreuungsquote der unter 18-Jährigen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14,8 Prozent. Allerdings habe auch im Freistaat die Zahl der Hartz-IV-Bezieher unter Kinder und Jugendlichen zuletzt zugenommen: Mit 155.200 gab es im Juni 2017 im Freistaat 6,9 Prozent mehr junge Leute im Hartz-IV-Bezug als Mitte 2016. Grund sei die starke Flüchtlingszuwanderung in den Jahren 2015 und 2016.

Quote bei unter Dreijährigen besonders hoch

Bundesweit ist in Deutschland knapp jedes siebte Kind unter 18 Jahren vergangenes Jahr auf Hartz IV angewiesen gewesen. Noch vor fünf Jahren war es lediglich knapp jedes achte Kind gewesen. Noch höher ist die Quote bei den unter Dreijährigen: Von ihnen lebte im Juni 2017 jedes sechste Kind in Familien, die Grundsicherung bezogen - mit ebenfalls leicht steigender Tendenz und ausgeprägten regionalen Unterschieden, wie die Zahlen der Nürnberger Behörde zeigen.