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Augsburg soll einer von insgesamt 19 bundesweiten Standorten zur nationalen Gesundheitsreserve werden

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    In Augsburg wird nationale Gesundheitsreserve eingerichtet

    Das Corona-Kabinett der Bundesregierung hat beschlossen, dass bis Ende des Jahres 2021 eine sogenannte nationale Gesundheitsreserve aufgebaut werden soll. Einer der insgesamt 19 Standorte dafür wird demnach Augsburg sein.

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    Von
    • Torsten Thierbach

    Zu Beginn der Covid-19-Krise waren im Frühjahr in Deutschland Masken und anderes Schutzmaterial knapp geworden. Damit das notwendige Material dauerhaft zur Verfügung steht, soll eine nationale Gesundheitsreserve angelegt werden. Das hat die Bundesregierung am Montag beschlossen.

    Masken und Medikamente sollen bereitgehalten werden

    Dafür wurden 19 Standorte bestimmt. Einer von ihnen wird Augsburg sein. „Diese Pandemie lehrt uns, dass wir mehr vorsorgen müssen.“ Das sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Deutschen Presseagentur (dpa). Geplant ist, die Reserve bis Ende 2021 anzulegen, vor allem die bereits beschafften Masken einzulagern und dann zusätzlich mit Material aus inländischer Produktion aufzufüllen. Dabei soll es sich vor allem um Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte und Medikamente handeln.

    Logistikunternehmen sollen Einlagerung übernehmen

    Die nationale Reserve soll grundsätzlich dezentral verfügbar sein, so das Gesundheitsministerium. Die erste Aufbauphase soll durch Logistikunternehmen an 16 regionalen Standorten umgesetzt werden. Hinzu kommen drei vom Bund gemietete Lager für Handdesinfektionsmittel, heißt es. Wo in Augsburg diese nationale Gesundheitsreserve eingerichtet und welche Materialien eingelagert werden sollen, das ist noch nicht bekannt, ebenfalls nicht, wann mit der Einlagerung begonnen werden soll.