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Impfzentrum in Passau wird aufgebaut | BR24

© BR/Katharina Häringer
Bildrechte: Stadt Passau

In spätestens fünf Tagen muss alles stehen. In Passau beginnen die Aufbauarbeiten für das Corona-Impfzentrum. Dort sollen sich ab dem 15. Dezember pro Tag 200 Menschen impfen lassen können. Doch es gibt noch ein Problem: Es fehlt Personal.

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Impfzentrum in Passau wird aufgebaut

In spätestens fünf Tagen muss alles stehen. In Passau beginnen die Aufbauarbeiten für das Corona-Impfzentrum. Dort sollen sich ab dem 15. Dezember pro Tag 200 Menschen impfen lassen können. Doch es gibt noch ein Problem: Es fehlt Personal.

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Von
  • Katharina Häringer
  • BR24 Redaktion

Ab Donnerstag beginnen in Passau die Aufbauarbeiten für das Impfzentrum an in der X-Point-Halle. Ab dem 15. Dezember soll dort geimpft werden - sofern der Impfstoff bis dahin vorliegt.

200 Personen pro Tag

Die Container stehen bereit, auch der spezielle Kühlschrank für den Impfstoff wurde schon angeliefert. Die Firma IMS Rettungsdienst wird das Impfzentrum betreiben und sich auch um die Zentren im Landkreis Passau und in Straubing kümmern. Rund 200 Personen sollen in Passau pro Tag im Zentrum, weitere 100 täglich über mobile Impfteams gespritzt werden.

Ärzte im Ruhestand könnten helfen

Was noch fehlt, um bis zum Sommer kommenden Jahres fünf Tage die Woche durchzuarbeiten: ausreichend Personal. Der ärztliche Leiter, Dr. Achim Spechter, bittet Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachangestellte aus der Region, sich trotz der hohen Arbeitsbelastung in den eigenen Praxen für Dienste im Impfzentrum einteilen zu lassen. "Wir brauchen die Mitarbeit aller Kollegen. Obwohl ich weiß, dass alle zeitlich gerade schwer eingespannt sind. Ich hoffe, dass sich auch Ärzte im Ruhestand beteiligen." Ärzte sowie medizinische Fachangestellte aus Stadt und Landkreis Passau sollen sich melden bei bewerbung@ims-rettungsdienst.de, Freiwillige aus dem Landkreis Freyung-Grafenau bei kontakt@dr-gahbauer.de

30 Minuten Ruhe nach der Impfung

Die X-Point-Halle wird in vier Korridore geteilt werden: Anmeldung, ein Bereich, in dem sich Bürger ein Erklärvideo anschauen und Fragen stellen können, zehn Impfkabinen und ein Wartebereich, in dem jeder Geimpfte eine halbe Stunde ruhen soll. Beim Auschecken gibt’s dann gleich den Folgetermin für die zweite Impfung.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hofft auf große Impfbereitschaft. "Viele Fragen: Wann hören die Regulierungen auf? Nur durch das Impfen kann diese Frage beantwortet werden. Wenn sich möglichst viele impfen lassen, umso früher werden die Regulierungen ein Ende haben", sagt er.

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