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Impfzentren: Ärzte im Ruhestand sollen aushelfen | BR24

© picture alliance/Fotostand

Ist die Frage nach einem Standort für die Impfzentren geklärt, beginnt die suche nach Ärzten und Personal.

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    Impfzentren: Ärzte im Ruhestand sollen aushelfen

    In vielen Städten und Landkreisen wird derzeit über die vom Freistaat geforderten Impfzentren diskutiert. Schwieriger als die Frage nach einem geeigneten Standort scheint sich aber die Suche nach Personal zu gestalten.

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    Am Freitag will der Landkreis Bamberg entscheiden, wo das vom Freistaat geforderte Impfzentrum für die Region Bamberg entstehen soll. Zur Auswahl stünden derzeit drei Immobilien in denen künftig gegen das Coronavirus geimpft werden könne, heißt es auf Nachfrage des BR im Bamberger Landratsamt. Allerdings: Nachdem ein Standort gefunden wurde, gehe die Arbeit erst richtig los.

    Ärzte im Ruhestand sollen angeworben werden

    Dann müsse der Landkreis für das Impfzentrum Ärzte und weiteres medizinisches Personal finden - und das stünde derzeit nicht gerade Schlange, so Frank Förtsch, der Sprecher des Landkreises. Den Plänen zufolge sollen daher Ärzte angeworben werden, die bereits im Ruhestand sind.

    200.000 Menschen sollen geimpft werden können

    In dem Bamberger Impfzentrum soll die Möglichkeit geschaffen werden, rund 200.000 Menschen gegen das Coronavirus zu impfen. Dazu will man in einem Gebäude mindestens fünf Bereiche einrichten, in denen das gleichzeitig geschehen kann. Außerdem sollen mobile Impf-Teams unter anderem zu Seniorenheimen geschickt werden. Das Impfzentrum soll mindestens ein Jahr betrieben werden.

    13 Impfzentren im Oberfranken könnten entstehen

    Hintergrund ist der Auftrag des Bayerischen Gesundheitsministeriums an die Kreisverwaltungen, bis Mitte Dezember derartige Impfzentren einzurichten. Bei neun Landkreisen und vier kreisfreien Städten könnten in Oberfranken so bis zu 13 Impfzentren entstehen. Weniger seien möglich, wenn beispielsweise Stadt und Landkreis kooperieren, so Förtsch.

    Impfstoff muss bis -70 Grad gekühlt werden

    Die Zentren sind nötig, da der Impfstoff der Firma Biontech/Pfizer stark gekühlt werden muss und zwar bis auf Minus 70 Grad. In Oberfranken übernimmt die Sozialstiftung Bamberg die Verteilung der Impfdosen in ganz Oberfranken. Die Sozialstiftung betreibt das Klinikum in Bamberg.

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