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Klaus Holetschek bei der Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie

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    Bayern will zweite Biontech-Impfdosen nicht mehr zurücklegen

    Bayern ändert sein Vorgehen, um bei der Corona-Impfung schneller vorwärts zu kommen. Künftig soll beim Biontech-Impfstoff - bis auf eine gewisse Reserve - nicht mehr für jeden Erstgeimpften die Dosis für die nötige zweite Impfung zurückgelegt werden.

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    • BR24 Redaktion

    Die Zahl der Corona-Impfungen soll in Bayern deutlich zunehmen. Das ist das Ziel hinter dem Strategiewechsel zur Impfstoffversorgung der Staatsregierung. Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat dafür die Versorgung umstellen lassen. Künftig soll beim Biontech-Impfstoff - bis auf eine gewisse Reserve - nicht mehr für jeden Erstgeimpften die Dosis für die nötige zweite Impfung zurückgelegt werden. "Das Ziel ist, möglichst schnell möglichst viel zu impfen, und da wollen wir alle Chancen nutzen", sagte Holetschek. Inzwischen wurden nach Worten des Ministers - Stand Donnerstagmorgen - 171.785 Menschen in Bayern geimpft.

    Ausfallrisiko Dank "planbarer" Lieferungen überschaubar

    Holetschek begründete die Kursänderung damit, dass sowohl nach Auskunft des Herstellers als auch nach Auskunft des Bundes die Biontech-Lieferungen planbar und zuverlässig kämen. Deshalb habe man abgewogen und sich für diesen Schritt entschieden. Bis auf eine gewisse Reserve würden keine Impfdosen mehr zurückgehalten. Das Risiko sei laut Holetschek überschaubar.

    Das neue Vorgehen betrifft allerdings nur den Biontech-, nicht den neueren Moderna-Impfstoff. Davon gebe es derzeit noch sehr viel weniger Dosen, hier müsse man erst die weitere Entwicklung abwarten.

    Entscheidend sei die Sicherstellung der zweiten Impfung

    Holetschek sagte der "Abendzeitung", auch bei Biontech sei es anfangs wichtig gewesen, die zweiten Impfdosen zurückzulegen und "auf Nummer sicher zu gehen. Denn es ist ganz entscheidend, dass jeder die notwendigen zwei Impfungen bekommt, damit der volle Schutz gewährleistet werden kann", betonte der Gesundheitsminister.

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