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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (Mitte) besuchte das Impfzentrum Wertingen.

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    Impfstoff-Sonderlieferung für den Landkreis Dillingen

    Eine Sonderlieferung mit Impfdosen von Moderna und Astrazeneca soll den Rückstand bei den Erstimfpungen aufholen - zum Beispiel im Landkreis Dillingen. Auch andere bayerische Landkreise sollen davon profitieren.

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    Von
    • Anna Klein
    • Judith Zacher

    Der Landkreis Dillingen bekommt eine Sonderlieferung an Impfdosen, und zwar bereits kommende Woche. Das sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bei seinem Besuch im Impfzentrum Wertingen. Bisher liegt die Impfquote dort nämlich unter dem bayerischen Durchschnitt.

    Bayernweite Sonderlieferung für 28 Landkreise

    2.500 Impfdosen des Herstellers Moderna und 1.000 Dosen von Astrazeneca können ab nächster Woche in Wertingen verabreicht werden. Sie sind Teil einer bayernweiten Sonderlieferung von 140.000 Impfdosen. Diese gehen an 28 bayerische Landkreise, die ebenfalls eine unterdurchschnittliche Impfquote aufweisen, so Holetschek.

    Ländliche Regionen liegen beim Impf-Tempo hinten

    Damit können erstmals seit dem 17. Mai wieder Erstimpfungen im Impfzentrum durchgeführt werden. Dillingens Landrat Leo Schrell zeigte sich erfreut angesichts dieser Nachricht. Weil es in seinem Landkreis weniger Hausärzte gibt, müsse das Impfzentrum prozentual mehr Menschen impfen als andernorts. Aktuell verabreicht das Impfzentrum in Wertingen ausschließlich Zweitimpfungen und auch nach der Sonderlieferung werden wieder Kapazitäten frei sein, denn das Zentrum ist für mehr Impfstoff ausgelegt, als dort momentan ankommt.

    Impfzentren sollen auch nach September bleiben

    Trotzdem hält der Minister daran fest, dass die Impfzentren auch nach dem 30. September erhalten bleiben. Für den Landkreis Dillingen sei das Impfzentrum von immenser Bedeutung, so Landrat Schrell. Da es hier weniger Ärzte als anderswo gebe, sei die Impfkampagne rein durch die Ärzte nicht zu stemmen.

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