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Die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis Regensburg sind zufrieden mit dem Start der Corona-Impfungen. Aber: Nicht alle vereinbarten Impftermine konnten eingehalten werden. Und wie überall gibt es zu wenig Impfstoff.

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Impfstart in Region Regensburg: Nicht alles lief reibungslos

Die Verantwortlichen in Stadt und Landkreis Regensburg sind zufrieden mit dem Start der Corona-Impfungen. Aber nicht alles läuft nach Plan: Nicht alle vereinbarten Impftermine konnten eingehalten werden. Und wie überall gibt es zu wenig Impfstoff.

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Von
  • Andreas Wenleder

Trotz vielfacher, bundesweiter Kritik am Impfstart zieht das Landratsamt Regensburg eine erste positive Bilanz und spricht von einem gelungenen Impfstart. Bis zum 4. Januar konnten laut Landratsamt 1.630 Menschen eine erste Dosis des Covid19-Impfstoffs gespritzt werden.

Viele Heimbewohner sind bereits geimpft

Damit sei knapp ein Viertel aller Heimbewohner und Pflegenden im Landkreis geimpft worden. Knapp 300 Menschen hätten auch bereits im Impfzentrum des Landkreises das Vakzin erhalten. 80 Impfdosen seien im Rahmen einer "Nachbarschaftshilfe" an Mitarbeiter der Intensivstation in der Kinderklinik St. Hedwig in der Stadt Regensburg gegangen.

Impfstopp wegen Infektionen

Allerdings läuft auch im Landkreis nicht alles nach Plan. Geplante Impftermine in einer Pflegeeinrichtung für Senioren in Wörth an der Donau müssen verlegt werden, weil dort mehrere Covid19-Fälle aufgetreten sind und in Einrichtungen mit akutem Infektionsgeschehen nicht geimpft werden kann, teilt das Landratsamt mit. Außerdem sei aktuell kein Impfstoff mehr vorhanden.

Nächste Impfstoff-Lieferung am Wochenende

Eine nächste Lieferung wird erst wieder am Wochenende erwartet, so eine Sprecherin. Die Lieferung sei aber bereits verplant und komme ausschließlich Menschen in Pflegeeinrichtungen zugute. Öffentliche Termine im Impfzentrum für andere Berechtigte werden deshalb derzeit nicht weiter vergeben.

Impftermine in der Stadt abgesagt

Kritik am Impfstart gibt es auch in der Stadt Regensburg, sogar aus der Rathauskoalition: So hatte die CSU-Stadtratsfraktion nach Kritik an der Erreichbarkeit der Terminvergabe-Hotline der Stadt öffentlich kritische Fragen an die SPD-Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gerichtet.

Wegen fehlender Impfstoff-Dosen mussten in Regensburg außerdem bereits feststehende Impftermine wieder abgesagt werden. Der Brücke-Stadtrat und ehemalige Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs forderte in einem offenen Brief die Stadt ebenfalls auf umgehend zu handeln und die betroffenen Bürger besser zu informieren.

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