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Immobilien in Würzburg vor Corona deutlich teurer geworden | BR24

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Blick auf die Dächer von Würzburg

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    Immobilien in Würzburg vor Corona deutlich teurer geworden

    In Würzburg sind die Immobilienpreise laut IVD-Marktforschungsinstitut von Herbst 2019 bis Frühjahr 2020 gestiegen. Wohnungen und Häuser verteuerten sich um mindestens vier und bis zu über sieben Prozent. Die Mieten stiegen um ein bis zwei Prozent.

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    Von
    • Marcus Filzek

    Die Preise für Immobilien sind dem IVD-Marktforschungsinstitut zufolge in Würzburg in der Zeit vor der Corona-Pandemie gestiegen. Wohnungen und Häuser verteuerten sich zwischen dem Herbst 2019 bis zum Frühjahr 2020 um mindestens vier und teilweise um mehr als sieben Prozent. Die Mieten stiegen in diesem Zeitraum um ein bis zwei Prozent.

    Verteuerung bei fast allen Immobilien-Segmenten

    Wie aus dem aktuellen "CityReport Würzburg 2020" des IVD-Marktforschungsinstituts hervorgeht, waren bei Immobilien die zum Kauf angeboten wurden deutliche Preissprünge zu beobachten, wenn man das Frühjahr 2020 mit dem Herbst 2020 vergleicht: So mussten für ein freistehendes Einfamilienhaus im Durchschnitt 543.000 Euro – Preisanstieg 5,4 Prozent – , für eine Doppelhaushälfte 485.000 Euro – Preisanstieg 7,8 Prozent und für ein Reihenmittelhaus 388.000 Euro – Preisanstieg 4,0 Prozent – gezahlt werden. Dabei handelte es sich jeweils um Immobilien im guten Wohnwert.

    Für eine Eigentumswohnung verteuerte sich der Preis um 4,4 Prozent. Eine Neubauwohnung war 5,1 Prozent teurer. "Im Frühjahr 2020 zogen die Preise in Würzburg erneut spürbar an, allen voran im Kaufsegment", stellte Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts fest und bemerkte: "Trotz neu entstandener Wohnbauflächen wird die am Main gelegene Universitätsstadt auch zukünftig mit einem mehr oder weniger starken Nachfrageüberhang, insbesondere in zentralen Lagen, konfrontiert sein."

    Entspannung auf Würzburger Immobilienmarkt in Sicht

    Was die Mieten in Würzburg angeht, so verteuerten sich die für Altbauwohnungen im Frühjahr 2020 um durchschnittlich 2,1 Prozent, für Bestandswohnungen um 1,0 Prozent. Die Mieten für Neubauwohnungen sind nicht angestiegen. Dabei handelte es sich jeweils um Wohnungen im guten Wohnwert.

    Nach Einschätzung von IVD Süd-Vorstandsmitglied Marcus Vogel zeichnet sich am Würzburger Wohnungsmarkt eine leichte Entspannung ab: "Ziel im neu geschaffenen Stadtquartier "Hubland" ist es, rund 1.800 neue Wohnungen - sowohl zur Miete als auch zur Eigennutzung - zu schaffen. Bis 2024 sollen hier etwa 4.500 Menschen ein Zuhause finden." Marcus Vogel ist der Geschäftsführer der Vogel-Immobilien GmbH & Co. KG in Würzburg.

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