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Immer weniger Baugenehmigungen in Oberbayern | BR24

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München platzt aus allen Nähten. Und nicht nur dort muss unbedingt mehr Wohnraum her. Doch die Zahl der genehmigten Wohneinheiten dieses Jahr ist in Oberbayern bisher rückläufig.

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Immer weniger Baugenehmigungen in Oberbayern

München platzt aus allen Nähten. Und nicht nur dort muss unbedingt mehr Wohnraum her. Doch die Zahl der genehmigten Wohneinheiten dieses Jahr ist in Oberbayern bisher rückläufig.

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In Oberbayern gingen die Baugenehmigungen im Vergleich zum letzten Jahr um 10 Prozent zurück, in München sogar um 20 Prozent. Also gerade da, wo dringend Wohnraum benötigt wird. Das hat das Marktforschungsinstitut des deutschen Immobilienverbands ermittelt.

Mietpreisbremse gilt nicht bei Neuvermietungen

Die Zahlen beziehen sich auf das 1. Halbjahr 2019. In diesem Zusammenhang sei gerade eine Verschärfung der Mietpreisbremse kritisch zu sehen, so Professor Stephan Kippes, der Leiter des Instituts. In München gilt die Mietpreisbremse erst seit Anfang August, zuvor war sie wegen eines Formfehlers von Gerichten gekippt worden. Für Neuvermietungen gilt die Mietpreisbremse jedoch nicht.

Immer mehr Kosten für Vermieter

Stephan Kippes ist allerdings sicher: Investoren lesen über Mietendeckelung, Mietpreisbremse und zusätzliche Kosten für den Vermieter in ferner Zukunft, und am Ende sei die Summe der Belastungen zu groß. Thorsten Vogel, Sprecher des Münchner Planungsreferats, sieht dafür aktuell keine Hinweise.

2017 und 2018 waren Bau-Rekordjahre

Thorsten Vogel sagt: Wir werden wohl auch dieses Jahr wieder einen guten Durchschnitt an Baugenehmigungen erreichen, auch für die Zukunft seien noch genügend in der Pipeline. Es gebe also gar keinen Grund zur Sorge. 2017 und 2018 seien im Vergleich schlicht Rekord-Baujahre gewesen.