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Immer mehr Covid-19-Fälle im Umfeld des Passauer Ordinariats | BR24

© picture alliance / Peter Schickert

Domplatz in Passau

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    Immer mehr Covid-19-Fälle im Umfeld des Passauer Ordinariats

    Weitere zwölf Menschen sind im Umfeld des bischöflichen Ordinariats in Passau positiv auf das Coronavirus getestet worden. Somit steigt die Anzahl der Infizierten auf 22. Jetzt sollen 300 Bistums-Mitarbeiter getestet werden.

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    Der Ausbruch des Coronavirus im bischöflichen Ordinariat in Passau zieht weitere Kreise. Am Montag war bekannt geworden, dass sich zehn Bistums-Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt haben. Nach BR-Informationen sind weitere zwölf Personen infiziert. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter einer Fremdfirma bzw. um Angehörige.

    Hohe Neuinfektions-Rate in Passau durch Fälle im Ordinariat

    Laut Robert Koch-Institut nimmt der Landkreis Passau mittlerweile einen Spitzenplatz in Bayern ein, was die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen angeht. Dazu Landratsamtssprecher Werner Windpassinger zum BR: "Die Zunahme hat allein mit dem zentrierten Auftreten von Neuinfektionen im Bereich des Ordinariats Passau zu tun. Bereinigt um diese Fälle liegt die Zahl der Neuinfizierten bei drei und somit im Schnitt der vergangenen Wochen. Insgesamt handelt es sich also um ein örtlich und sachlich eingegrenztes Infektionsgeschehen." Windpassinger bestätigte, dass von den Neuinfektionen auch ein Schüler aus dem nördlichen Landkreis betroffen ist. Er und seine Klassenkameraden sind in Quarantäne. Die Testung der Klasse ergab, dass keiner der Mitschüler infiziert wurde.

    300 Mitarbeiter sollen jetzt getestet werden

    Vergangene Woche war bei einem Handwerker des Bistums die erste Covid-19-Erkrankung festgestellt worden. Erste Tests ergaben, dass sich zehn Mitarbeiter angesteckt haben. Laut Generalvikar Josef Ederer sollen alle etwa 300 Mitarbeiter, die alle in den Gebäuden rund um den Domplatz bzw. am Residenzplatz beschäftigt sind, getestet werden. Die betroffenen Gebäude sind für den kompletten Parteiverkehr gesperrt worden. Der Dienstbetrieb wird bis zum 10. Juli auf das Nötigste eingeschränkt.

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