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Immer mehr junge Menschen wollen zur Polizei | BR24

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Bayerns Polizei liegt als Arbeitgeber voll im Trend: Bei Bewerber- und Einstellungszahlen verzeichnet die Behörde Rekorde. Allerdings bringen einige Neu-Polizisten Schwächen mit - zum Beispiel bei der Rechtschreibung.

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Immer mehr junge Menschen wollen zur Polizei

Bayerns Polizei liegt als Arbeitgeber voll im Trend: Bei Bewerber- und Einstellungszahlen verzeichnet die Behörde Rekorde. Allerdings bringen einige Neu-Polizisten Schwächen mit - zum Beispiel bei der Rechtschreibung.

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So beliebt war die bayerische Polizei als Arbeitgeber noch nie: 18.500 Bewerber gab es laut Innenministerium im Jahr 2018 und damit 5.500 mehr als im Vorjahr. Knapp jeder zehnte bekam auch tatsächlich einen Job als Polizist oder Polizistin. Ein Grund für den Bewerberansturm sei das gute Image der Polizei als Arbeitgeber, so Innenminister Joachim Herrmann.

"Die gehen nicht zur Polizei, weil sie sonst nichts anderes finden, sondern sie gehen mit voller innerer Überzeugung zur Polizei. Und das fängt beim einfachen Polizeibeamten im mittleren Dienst an. Das gilt aber genauso für Software-Experten, die sich beim Landeskriminalamt bewerben, obwohl sie vielleicht in der Industrie besser verdienen könnten." Innenminister Joachim Herrmann

Die bayerische Polizei kann laut Innenministerium ihre neuen Mitarbeiter sorgfältig aussuchen, während zum Beispiel in Berlin auch Mitarbeiter aus dem EU-Ausland angeworben werden.

Schwimmen und Rechtschreibung ausbaufähig

Allerdings bemängelt die Polizei auch Schwächen bei den neuen Mitarbeitern: Oft ließe die körperliche Fitness zu wünschen übrig, es mangele an Schwimmfähigkeiten, und einige hätten Probleme mit der deutschen Rechtschreibung. Die Ausbildung soll diese Mängel beheben.