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Illegaler Tiertransport (Symbolbild)
© pa/dpa/Tobias Hase

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Sarah Beham
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Illegaler Tiertransport (Symbolbild)

Im Oktober vergangenen Jahres wurde ein illegaler Tiertransporter mit über 7.000 Kleintieren nahe Amberg gestoppt – gegen Fahrer und Auftraggeber wurden Strafbefehle erlassen. Jetzt wurde jedoch Einspruch eingelegt und der Fall kommt vor Gericht. Der Termin zur Hauptverhandlung wurde aber noch nicht bestimmt.

Tiere leiden bei Transport

Die Vorwürfe gegen Fahrer und Auftraggeber lauteten: Die Tiere wurden während des Transports nicht ausreichend mit Wasser und Luft versorgt. Dadurch seien den transportierten Tieren länger anhaltende Leiden zugefügt worden, wie Behördenleiter Ewald Ebensperger vom Schwandorfer Amtsgericht mitteilt. Das stelle ein Vergehen nach dem Tierschutzgesetz dar.

Größter illegaler Tiertransport Deutschlands

Der Tierschutzbund Bayern sprach damals vom größten illegalen Tiertransport in Deutschland, der jemals aufgegriffen wurde. Bei den Tieren handelte es sich um Ratten, Mäuse, Kaninchen oder Meerschweinchen. Viele waren bereits bei der Kontrolle tot. Die Tiere waren als Lebendfutter gedacht.