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In einer ersten Reaktion betonte Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder, dass es sich hier um eine strategische Entscheidung von IKEA handle. Man müsse die Entscheidung des Unternehmens akzeptieren und respektieren. Der Stadt wurde nochmals bestätigt, dass das Projekt nicht an "subjektiv empfundenen langen Verfahrensabläufen" gescheitert oder wie der Stadt auch vorgeworfen wird, "verschleppt" worden sei. Vielmehr habe sich IKEA für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedankt, so der Memminger Rathauschef in seiner Stellungnahme.

Im Dezember 2015 hatten Ikea und die Stadt bekannt gegeben, dass sich der Möbelkonzern mit einem Einrichtungshaus im Stadtgebiet niederlassen will – gut erreichbar am Autobahnkreuz über die A7 und die A96. Anfang April 2018 gab der Konzern eine Erklärung heraus, wonach er von den Plänen für das Einrichtungshaus abrücken wolle und die Neuansiedlung prüfe.

Sendung

Regionalnachrichten aus Schwaben vom 21.03.2019 - 15:30 Uhr