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IHK: Auf mainfränkische Wirtschaft kommen unruhigere Zeiten zu | BR24

© picture-alliance/dpa

IHK-Schriftzug (Symbolbild)

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    IHK: Auf mainfränkische Wirtschaft kommen unruhigere Zeiten zu

    Die Stimmung der mainfränkischen Wirtschaft trübt sich Ende 2019 zunehmend ein. Der IHK Würzburg-Schweinfurt zufolge berichten Unternehmen von schwächeren Geschäften und schätzen die eigene Zukunft eher pessimistisch ein.

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    "Trotz eines noch immer überdurchschnittlich hohen konjunkturellen Niveaus berichten die Unternehmen häufiger als noch im vergangenen Jahr von schwächeren Geschäften und blicken deutlich pessimistischer auf die kommenden Monate", heißt es in einer Mitteilung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

    Über ein Viertel der Befragten rechnet mit einer Verschlechterung

    Insbesondere Industrie und Handel beurteilten der IHK zufolge die aktuellen Geschäfte deutlich schlechter als zuletzt, auch im Bau- und Dienstleistungsgewerbe lasse der Schwung nach. Nur jedes fünfte Unternehmen glaubt, die Geschäfte könnten künftig weiterwachsen. 28 Prozent erwarten dagegen eine Verschlechterung ihrer Geschäfte. "Stütze der mainfränkischen Wirtschaft ist weiterhin die Binnennachfrage", so die IHK, "vom Auslandsgeschäft erwarten die Unternehmen über alle Absatzmärkte hinweg keine Wachstumsimpulse".

    Fachkräftemangel als Herausforderung

    Auch die Suche nach geeigneten Fachkräften bleibt 2020 eine große Herausforderung für die mainfränkischen Firmen. Laut IHK-Fachkräftemonitor werden auch 2020 über 20.000 Fachkräfte über alle Branchen hinweg fehlen.

    So kommt die IHK insgesamt zu dem Fazit: "Der mainfränkischen Wirtschaft stehen unruhigere Zeiten bevor".