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IHK-Abschlussprüfungen starten mit Corona-Verzögerung | BR24

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In Bayern beginnen die Abschlussprüfungen an den Industrie- und Handelskammern. (Symbolbild)

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    IHK-Abschlussprüfungen starten mit Corona-Verzögerung

    Mit siebenwöchiger Corona-Verspätung beginnen die Abschlussprüfungen für die Auszubildenden der Industrie- und Handelskammern in Bayern. Bei den Prüfungen gelten Hygienemaßnahmen. Die IHK Würzburg-Schweinfurt etwa hat zusätzliche Räume angemietet.

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    Für knapp 38.000 Auszubildende wird es nun ernst. Mit sieben Wochen Verzögerung starten die Abschlussprüfungen an den bayerischen Industrie- und Handelskammern. Auch bei den Prüfungen gelten Hygienemaßnahmen. Einen Mundschutz müssen die Auszubildenden allerdings nur beim Betreten und Verlassen der Räume tragen.

    Auszubildende mit guten Zukunftschancen

    Den Anfang machen am Dienstag und Mittwoch gut 11.400 Prüflinge in mehr als 130 technischen Berufen mit ihren schriftlichen Abschlussprüfungen. Am Donnerstag folgen dann rund 26.400 Prüflinge in den mehr als 60 kaufmännischen Berufen. BIHK-Präsident Eberhard Sasse wünschte den Absolventen viel Erfolg und zeigte sich zuversichtlich für ihre Zukunftsaussichten: "Für die Absolventen ergeben sich auch heuer gute und vielfältige Karriere- und Aufstiegschancen."

    Prüfungen unter Corona-Bedingungen

    Vor Ort in den regionalen Industrie- und Handelskammern erfordern die Prüfungen unter Corona-Bedingungen zusätzliche Anstrengungen. "Wir mussten viel umplanen und zusätzliche Räume anmieten", sagt Lukas Kagerbauer, Leiter der Abteilung Berufsausbildung bei der IHK Würzburg-Schweinfurt. In einem Raum dürfen höchstens 50 Personen sein. So versucht die IHK die nötigen Abstände einzuhalten. "Die Prüflinge müssen zwar mit Mundschutz zur Prüfung kommen. Während des Schreibens können sie ihn aber ablegen", sagt Kagerbauer.

    IHK Würzburg-Schweinfurt weicht auf zusätzliche Räume aus

    Bei der IHK Würzburg-Schweinfurt finden die Prüfungen in den eigenen Räumen statt, aber auch in größeren Hallen, wie zum Beispiel der Stadthalle in Bad Neustadt oder Haßfurt – oder sogar in Pfarrhäusern in den Landkreisen. Die Azubis schreiben ihre Prüfungen an ungefähr 50 Orten in ganz Unterfranken. "Die Gesundheit unserer Prüflinge steht natürlich im Mittelpunkt", sagt Kagerbauer. Die Verantwortlichen hätten großen Aufwand betrieben, um die Prüfungen zu ermöglichen. "Bei vielen Azubis hängen Arbeitsverträge und Gehälter an den Abschlüssen."

    Unterschiedliche Vorschriften während der Corona-Krise

    In der Coronakrise hätten sich die Vorschriften für derartige Veranstaltungen immer wieder geändert. Deshalb sei es so schwierig gewesen, den Ablauf der Abschlussprüfungen zu planen, berichtet Kagerbauer. Außerdem finden die Prüfungen für die einzelnen Berufe in ganz Deutschland gleichzeitig statt. Auch das sei problematisch, was die Vorschriften angehe.

    Hygienevorschriften auch bei mündlichen Prüfungen

    Nach den schriftlichen Prüfungen müssen die Azubis noch ihre mündlichen und praktischen Prüfungen meistern. Auch da gelten Corona-Regeln, wie Sicherheitsabstand oder Mundschutz. Köche können stattdessen ein Visier tragen.

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